Das ist das Lokale Bündnis für frühe Bildung des Jahres 2019

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Film-Portrait des Netzwerks INFamilie Hannibal- und Brunnenstraßenviertel | © DKJS/ Jakob Erlenmeyer und Nikolaus Götz

Name: Netzwerk INFamilie Hannibal- und Brunnenstraßenviertel

Ort: Dortmund

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Handlungsfeld: optimale Startchancen für Kinder, quartierbezogene Aktionen und Projekte

Aktiv seit: 2012

Wirkungsradius: Großstadt, innerstädtisch

Kontakt: FABIDO Kindertageseinrichtung, Heike Klumbies (Leitung FABIDO Kindertageseinrichtung), Bornstraße 52, 44145 Dortmund, E-Mail: hklumbie@stadtdo.de, Tel.: 0231 811821

Die bunte Vielfalt von 35 Nationen ist im Straßenbild der Dortmunder Nordstadt allgegenwärtig. Damit auch die Kleinsten hier einen optimalen Start in die Zukunft haben, hat sich das Netzwerk INFamilie zum Ziel gesetzt, Kinder und Familien mit zahlreichen Angeboten – wie zum Beispiel mit Sprachkursen für Eltern, Quartiersspaziergängen sowie Kita- und Schulbibliotheken – zu unterstützen. Außerdem werden Eltern durch einen regelmäßigen Austausch beispielsweise in Form von Elterncafés zusammengebracht. Die Wurzeln des Netzwerks bilden die FABIDO Kindertageseinrichtung Bornstraße und die Grundschule Kleine Kielstraße. Heute gehören neben weiteren Kindertageseinrichtungen auch Familienzentren, Beratungsstellen und Institutionen der Stadt Dortmund zum Netzwerk. Das Bündnis hat dadurch die Möglichkeit, in vielen Bereichen tätig zu werden. So stehen in nächster Zeit die Umgestaltung eines Spielplatzes, die Organisation eines Quartierfestes sowie die Einrichtung eines Bürgergartens an. Komplettiert werden die Angebote des Netzwerkes durch ganz praktische und unbürokratische Hilfen: Unter anderem können Familien, die keinen Kita-Platz für ihre Jüngsten gefunden haben, diese alternativ in Kinderstuben und Sprachfördergruppen von klein auf individuell und liebevoll betreuen lassen. Dadurch gelingt ein optimaler Start in die Zukunft, von dem Kinder und Eltern gleichermaßen profitieren.

Das sagt die Jury:

  • Das Bündnis arbeitet in einem schwierigem Sozialraum hochengagiert und strahlt Hoffnung aus.
  • Im Bündnis engagieren sich engverzahnt zahlreiche Institutionen und weitere Akteure. Die Arbeit geschieht achtsam und ressourcenorientiert auf der Grundlage einer gemeinsamen wertschätzenden Haltung.
  • Die Verantwortung für alle Kinder und Familien im Bezirk wird sehr ernst genommen. Das Bündnis bietet vielseitige und innovative Förderangebote an. Als ein Beispiel hat die Jury das „Brückenprojekt" hervorgehoben. Hier werden Kinder, die keinen Kitaplatz erhalten haben, trotzdem betreut. Es wird über die Grenzen der eigenen Institution hinausgedacht und gemeinsam gehandelt.

Eine Liste mit allen Finalisten des Deutschen Kita-Preises 2019 gibt es hier.