• Bürgernetzwerk für Kinder

    Bürgernetzwerk für Kinder

    Bürgernetzwerk für Kinder
    Finalist 2018

    Ort: Trebgast
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: familienfreundliche Angebote schaffen, um dem Bevölkerungsschwund entgegenzuwirken
    Aktiv seit: 2008
    Wirkungsradius: ländliche Region

    Kontakt: Gemeinde Trebgast, Werner Diersch (Koordinator), Werner.Diersch[@]Trebgast.de

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    Städte wachsen, ländliche Regionen schrumpfen. Letzteres weiß auch die Gemeinde Trebgast in Oberfranken. Das Bürgernetzwerk Trebgast möchte diese Entwicklung durch verlässliche Bildungs- und Betreuungsangebote stoppen. Sie sollen vor allem junge Familien wieder in die Region ziehen. Initiator und treibende Kraft ist der seit Gründung des Bündnisses amtierende Bürgermeister Werner Diersch. Als ehemaliger Elternbeiratsvorsitzender und Vater dreier Kinder erkannte er die Probleme des Ortes sofort und machte sich daran, sie zu lösen. Inzwischen gehören 20 Partner zum Bürgernetzwerk Trebgast, darunter die örtliche Grundschule, eine Kita, ein Hort und eine Krippe sowie mehrere Vereine und die evangelische Kirchengemeinde. Und Werner Diersch freut sich, denn das Bündnis funktioniert: Seiner Meinung nach, hat das Bürgernetzwerk Trebgast den Bevölkerungsrückgang bereits aufgehalten und die Nachfrage nach Wohnungen im Ort besonders durch junge Familien angekurbelt. 

  • Naturwissenschaftlicher und kultureller Bildungsverbund

    Naturwissenschaftlicher und kultureller Bildungsverbund

    Naturwissenschaftlicher und kultureller Bildungsverbund
    Finalist 2018

    Ort: Berlin-Moabit
    Bundesland: Berlin
    Handlungsfeld: Optimale Übergänge in der Bildungskette und erforschendes Lernen
    Aktiv seit: 2012
    Wirkungsradius: Großstadt, innerstädtisch

    Kontakt: Bildungsverbund Moabit, Büro Büttner & Partner, Thomas Büttner (Koordinator), buettner[@]prozessberatung.org

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    Vier Wasserstraßen umschließen Berlin-Moabit und machen den Ortsteil zu einer Insel, die nur durch Brücken mit dem übrigen Stadtgebiet verbunden ist. Brücken zu bauen hat sich auch der naturwissenschaftliche und kulturelle Bildungsverbund Moabit vorgenommen – zwischen Kitas und Schulen sowie den weiteren zahlreichen Lernorten im Kiez. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Institutionen entlang der Bildungsbiographie der Kleinsten optimal vorzubereiten, ist das Ziel dieses Netzwerks. Es besteht aus 14 Kitas und 40 weiteren Partnern aus dem schulischen und zivilgesellschaftlichen und dem Verwaltungsbereich. Auch eine Musikschule und die Stadtteilbibliothek arbeiten mit, wenn es darum geht Kooperationsprojekte zwischen Kitas und Schulen zu naturwissenschaftlichen und kulturellen Themen auf die Beine zu stellen. Die Angebote, in denen das erforschende Lernen im Mittelpunkt steht, reichen von einem Kräutergarten über einen Baukurs für Musikinstrumente bis hin zum Experimentieren mit erneuerbaren Energien. So können Kita-Kinder ganz unkompliziert ihre spätere Schule, ein außerschulisches Bildungsangebot und die Bildungsmacher vor Ort kennenlernen – und dabei Erstaunliches erforschen. 

  • Katholische Kindertagesstätte im Stadtteil- und Familienzentrum Stegermatt

    Katholische Kindertagesstätte im Stadtteil- und Familienzentrum Stegermatt

    Katholische Kindertagesstätte im Stadtteil- und Familienzentrum Stegermatt 
    Finalist 2018

    Ort: Offenburg
    Bundesland: Baden-Württemberg
    Größe: bis zu 75 Kinder, 19 Mitarbeitende
    Träger: Seelsorgeeinheit Offenburg St. Ursula
    Unsere Stärke: Kinder an Entscheidungen beteiligen

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    Knapp 70 Kinder besuchen aktuell die katholische Kindertagesstätte im Stadtteil- und Familienzentrum Stegermatt in Offenburg. Dass die Ideen, Anregungen und Themen jedes einzelnen kleinen Besuchers Gehör finden – dafür sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtung in Baden-Württemberg. Zu diesem Zweck hat das Team ein eigenes Konzept zur Beteiligung der Kinder erarbeitet: Es sieht vor, dass sie zum Beispiel die Spielmaterialien und -räume selbst wählen können und eigenständig entscheiden dürfen, an welchen Angeboten der Kita sie teilnehmen möchten. Im Morgenkreis und in Kinderkonferenzen können sie ihre Sicht der Dinge einbringen. Darüber hinaus analysieren die Erzieherinnen und Erzieher die Interessen und Entwicklungsschritte jedes einzelnen Kindes und dokumentieren diese. Gemeinsam mit den Eltern werden in den jährlichen Entwicklungsgesprächen individuelle Erziehungsziele erarbeitet, die in die pädagogischen Angebote einfließen.

  • Hans-Georg Karg Kindertagesstätte

    Hans-Georg Karg Kindertagesstätte

    Hans-Georg Karg Kindertagesstätte
    Finalist 2018

    Ort: Nürnberg
    Bundesland: Bayern
    Größe: 60 Kinder, 15 Mitarbeitende
    Träger: CJD Nürnberg
    Unsere Stärke: Lernen durch Engagement und Mitbestimmung

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    Ich werde ernst genommen und kann etwas bewegen – dieses Gefühl gehört in der Nürnberger Karg-Kindertagesstätte zum Kita-Alltag aller Kinder: Ein mitgebrachtes Wal-Kuscheltier weckte in den Kindern so viele Ideen, dass nach einer demokratischen Abstimmung ein spannendes mehrwöchiges Unterwasserprojekt entstand. Dank der Idee ihres Spielkameraden besuchten die Jungen und Mädchen eine Zoohandlung für Meerestiere, gingen in der Kita auf die Suche nach Wasser oder bauten selbst Aquarien, die sie dann den anderen präsentierten. Bei solchen Gelegenheiten geben die Kinder ihr eigenes Wissen an andere in der Einrichtung weiter und bringen so ihre Stärken ein. Therapiehund Bruno hilft ihnen dabei, selbstbewusst zu werden und auf andere Rücksicht zu nehmen. Dank der Kooperation mit einem Kulturzentrum können die Kinder auch ein Atelier für kreatives Gestalten nutzen. Zudem arbeitet die Kita eng mit einer Grundschule zusammen, in der die Kinder im letzten Kindergartenjahr regelmäßig „hospitieren“ dürfen. Das sorgt für einen sanften Übergang in die neue Lernumgebung.

  • Kita Kleine Weltentdecker

    Kita Kleine Weltentdecker

    Kita Kleine Weltentdecker
    Finalist 2018

    Ort: Berlin-Hellersdorf
    Bundesland: Berlin
    Größe: 190 Kinder, 43 Mitarbeitende
    Träger: FiPP e.V.
    Unsere Stärke: Eine engagierte Kita-Pädagogik für alle Kinder

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    Die Kita Kleine Weltentdecker setzt in ihrer pädagogischen Arbeit unter anderem Schwerpunkte auf eine vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung, Partizipation und Bewegungsorientierung. Einmal im Monat fahren die „kleinen Weltentdecker“ mit dem Bus in einen Wald oder ein Naturgebiet in der Nähe und verbringen dort den gesamten Vormittag. Sie lernen, forschen und experimentieren an der frischen Luft und haben dabei eine Menge Spaß. Auch in der Kita und im riesigen Garten können die Kinder beim Schaukeln, im Bällebecken, auf Hängematten sowie an Kletterwänden ihre Motorik und Wahrnehmung schulen. Kinder-Yoga hilft ihnen, sich auch zu entspannen. Beteiligung erhöht die Bildungschancen von Kindern und deswegen sollen sie sich im Kita-Alltag einbringen. Was gibt es zu essen, wohin wollen wir demnächst einen Ausflug unternehmen oder was möchten wir spielen? Das alles dürfen die Kinder mitbestimmen. Die Kita Kleine Weltentdecker erweitert ihre pädagogische Praxis stetig weiter. Aktuell nimmt das Team an Projekten zur Verbesserung der Partizipation und Sprachförderung in der Kita teil.

  • Katholische Kindertageseinrichtung St. Kilian

    Katholische Kindertageseinrichtung St. Kilian

    Katholische Kindertageseinrichtung St. Kilian
    Finalist 2018

    Ort: Paderborn
    Bundesland: Nordrhein-Westfalen
    Größe: 45 Kinder, 12 Mitarbeitende
    Träger: Katholische Kindertageseinrichtungen Hochstift gGmbH
    Unsere Stärke: Individuelle Förderung

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    Kein Kind ist wie das andere – denn jeder Mensch hat unterschiedliche Interessen, Talente und lernt auf eine andere Art und Weise. Das weiß man natürlich auch in der Kita St. Kilian in Paderborn. Damit hier jedes Kind bestmöglich gefördert werden kann, haben die Mitarbeitenden gemeinsam mit den Kindern und ihren Eltern die komplette Kita umgebaut. Im Zentrum des pädagogischen Konzepts stehen nun verschiedene Werkstätten, in denen die Kinder selbstbestimmt und in ihrem eigenen Tempo ihren verschiedenen Interessen nachgehen können: In der Bauwerkstatt werden sie zu kleinen Ingenieuren, in der Musikwerkstatt zu Klang-Virtuosen und in der Kreativwerkstatt können sie ihre Ideen mit Papier, Stift oder Knete zum Leben erwecken. Ziel ist es, die Kinder in ihren verschiedenen Talenten zu fördern. Die Arbeit und die Gruppenzusammenstellung in den Werkstätten orientieren sich deshalb immer an den jeweiligen Interessen oder auch Wünschen der Kinder. Und weil die Eltern ihre Sprösslinge am besten kennen, werden sie als Teil verschiedener Expertenteams in die Planung von Projekten, Festen und Wanderungen einbezogen.

  • Kindertagesstätte Reidekäfer

    Kindertagesstätte Reidekäfer

    Kindertagesstätte Reidekäfer
    Finalist 2018

    Ort: Halle (Saale)
    Bundesland: Sachsen-Anhalt
    Größe: 90 Kinder, 18 Mitarbeitende
    Träger: Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft“ Halle-Saalekreis e.V.
    Unsere Stärke: Öffnung in das Gemeinwesen

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    Es gibt so viel zu entdecken auf der Welt. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt: Die Erzieherinnen und Erzieher der Kindertagesstätte Reidekäfer gehen gemeinsam mit den Kindern auf Entdeckungstour in ihrer unmittelbaren Umgebung. In der Bäckerei backen sie zu Weihnachten Plätzchen, mit dem Gärtner pflanzen sie ein Frühjahrsbeet und mit der Schneiderin entwerfen sie die Kostüme für das nächste Theaterstück. Bei Spaziergängen durch ihren Stadtteil begegnen sie Bewohnerinnen und Bewohnern, die den Kindern dann ab und zu ihre eigenen Geschichten des Viertels erzählen. Die Kindertagesstätte Reidekäfer bringt sich in das Gemeindeleben ein und ist eng vernetzt mit den Familien und Institutionen im Bezirk wie der Feuerwehr, dem Ökopark oder dem Sportverein. Dadurch entsteht eine Vielfalt an Angeboten für die Kinder und die gesamte Familie. Die Öffnung ins Gemeinwesen sichert eine Bildung, Betreuung und Erziehung, die nah an der Lebenswelt der Kinder ist. 

  • Hand in Hand

    Hand in Hand

    Hand in Hand
    Finalist 2018

    Ort: Falkenberg/Elster
    Bundesland: Brandenburg
    Handlungsfeld: Familienorientierung und Elternbeteiligung
    Aktiv seit: 2011
    Wirkungsradius: Kleinstadt

    Kontakt: Stadtverwaltung Falkenberg/Elster, Silvia Jahnke (Kinder-, Jugend- und Familienkoordinatorin), silvia.jahnke[@]falkenberg-elster.de

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    Der frühe Besuch von Kita oder Kindertagespflege prägt das Aufwachsen von immer mehr Kindern. Aber nicht nur die Kinder profitieren von einer guten und verlässlichen Betreuung, sondern auch die Eltern. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen. Im brandenburgischen Falkenberg/Elster sollen deshalb nicht nur die Kitas, sondern auch die Mütter und Väter bei wichtigen Entscheidungen mitreden und schon früh in die Aktivitäten vor Ort eingebunden werden. In einem Zusammenschluss aus insgesamt elf Verbänden und Initiativen, Stadt- und Landkreisvertretern sowie Kita-Erziehenden und Schulvertretern versucht das Bündnis „Hand in Hand“ die Eltern leichter über Beratungs- und Bildungsangebote zu informieren, zum Beispiel mit sogenannten Babybegrüßungsbesuchen. Darüber hinaus beteiligt das Netzwerk Mütter und Väter an kommunalen Entscheidungen – wie etwa jüngst bei der Planung eines Parks – und organisiert regelmäßig eine Elternbefragung, deren Ergebnisse in die Arbeit der Kitas, Schulen und Initiativen vor Ort einfließen. 

  • Bildungshaus Lurup

    Bildungshaus Lurup

    Bildungshaus Lurup
    Finalist 2018

    Ort: Hamburg-Lurup
    Bundesland: Hamburg
    Handlungsfeld: Chancengerechtigkeit durch inklusive Bildung
    Aktiv seit: 2007
    Wirkungsradius: Großstadt

    Kontakt: Bildungshaus Lurup, Ulrike Kloiber (Bildungshausleitung), ukloiber[@]bugenhagenschulen.de

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    Allen Kindern die gleiche Chance auf gute Bildung geben – das möchte dieses Hamburger Bündnis erreichen. Es liegt im Stadtteil Lurup, in dem Kinder mit verschiedenen kulturellen und sozialen Hintergründen aufwachsen. Das stellt besondere Anforderungen an die Kitas und Schulen in diesem Stadtteil. Deswegen gründeten im Jahr 2007 die staatliche Schule Langbargheide und die Kindertagesstätte Moorwisch der Evangelischen Stiftung Alsterdorf gemeinsam das Bildungshaus Lurup. Inzwischen engagieren sich hier neben der Kita, der Schule und dem Eltern-Kind-Zentrum bereits 12 Partner, darunter auch eine Servicestelle und das Jugendamt. In dem Bündnis ziehen Eltern und Pädagogen an einem Strang: Das Bildungshaus Lurup arbeitet mit dem „Early Excellence Konzept“ nach englischem Vorbild. Dabei werden Mütter und Väter als Bildungspartner in die Arbeit eingebunden und ihre Lebenslagen und Bedürfnisse beachtet. So werden beispielsweise Sprachkurse und Kinderbetreuung während Elternabenden angeboten sowie Elternbegleiter ausgebildet, die dann wiederum andere Eltern in ihrer Muttersprache beraten.  

  • Uslar für Familien

    Uslar für Familien

    Uslar für Familien
    Finalist 2018

    Ort: Uslar
    Bundesland: Niedersachsen
    Handlungsfeld: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Einbeziehung der Eltern
    Aktiv seit: 1998
    Wirkungsradius: Ländlicher Raum

    Kontakt: Stadt Uslar, Dirk Rackwitz (Netzwerkkoordinator), d.rackwitz[@]uslar.de

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    Die Stadt Uslar setzt sich aus 19 Ortsteilen zusammen, die sich über eine breite Fläche erstrecken. Diese geografische Besonderheit erhöht den Kommunikations- und Organisationsaufwand in der Region. Das Bündnis Uslar für Familien setzt sich für ein familienfreundliches Stadtgebiet ein, in dem alle Eltern die gleichen Bedingungen vorfinden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein guter Übergang für die Kinder von der Kita in die Grundschule stehen derzeit im Zentrum der Arbeit. „Uslar für Familien“ hat eine lange Tradition. Das Bündnis entstand vor 19 Jahren auf Initiative der Verwaltung. Inzwischen gehören rund 20 Partner dazu, darunter alle Träger der Kindertagesstätten, Schulen, verschiedene Fachdienste des Landkreises wie zum Beispiel das Gesundheitsamt, Vertreter der Ratsfraktionen und Kitas. In einem Stadtelternbeirat sind Mütter und Väter direkt in die Arbeit des Bündnisses involviert. Hier können sie ihre Probleme und Wünsche äußern und erhalten frühzeitig Informationen, damit zum Beispiel der Übergang von der Kita in die Grundschule für alle Kinder klappt.