Ort: Berlin-Friedrichshain Bundesland: Berlin Größe: 80 Kinder, 21 Mitarbeitende Träger: menschenskinder-berlin gGmbH Unsere Stärke: Natur- und Erlebnispädagogik, Vernetzung mit dem Familienzentrum
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Die Kita Menschenskinder ist ein gelebter Ort der Begegnung. Der respektvolle Umgang miteinander wird vorgelebt und überträgt sich auf die Beziehung der Kinder und ihrer Familien untereinander. Zusammen lernen und experimentieren die großen und kleinen „Menschenskinder“ zum Beispiel im interkulturellen Nachbarschaftsgarten: Hier erkunden sie die Natur und erleben Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein hautnah. Auf dem Kita-Gelände befinden sich neben dem Nachbarschaftsgarten auch ein Familienzentrum, ein Tauschladen und ein Foodsharing-Kühlschrank. Durch diese Angebote setzen sich die Jungen und Mädchen unter anderem mit Konsumverhalten und Lebensmittelverschwendung auseinander. In der Kita Menschenskinder hat jede und jeder eine Stimme. Kinder, Eltern und das gesamte Team gestalten alle Prozesse und Projekte des Kita-Alltags gemeinsam.
Das sagt die Jury
Kinder, Eltern und das gesamte Team gestalten den Kita-Alltag gemeinsam.
Alle Kinder – auch die jüngsten – werden in ihrer Selbstbestimmung respektiert und unterstützt.
Es gibt eine ausgeprägte Familienorientierung sowie einen professionellen Zugang zu Elternarbeit, zum Beispiel durch Familienräte.
Die herausfordernde räumliche Situation der Containerlösung wird als Chance begriffen: „Geht nicht, gibt’s nicht“.
Alle werden regelmäßig im Qualitätsentwicklungsprozess einbezogen: Es gibt keine Angst vor negativen Rückmeldungen, sondern alle Sichtweisen werden begrüßt.
Das gesamte Team lebt authentisch vor, wie respektvoll miteinander umgegangen wird, was sich auf die Beziehung zwischen den Kindern und ihren Familien auswirkt.
Das Kitateam engagiert sich zudem im politischen Raum für die Verbesserung der Rahmenbedingungen, unter denen Kindertagesbetreuung stattfindet.
Naturwissenschaftlicher und kultureller Bildungsverbund Finalist 2018
Ort: Berlin-Moabit Bundesland: Berlin Handlungsfeld: Optimale Übergänge in der Bildungskette und erforschendes Lernen Aktiv seit: 2012 Wirkungsradius: Großstadt, innerstädtisch
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Vier Wasserstraßen umschließen Berlin-Moabit und machen den Ortsteil zu einer Insel, die nur durch Brücken mit dem übrigen Stadtgebiet verbunden ist. Brücken zu bauen hat sich auch der naturwissenschaftliche und kulturelle Bildungsverbund Moabit vorgenommen – zwischen Kitas und Schulen sowie den weiteren zahlreichen Lernorten im Kiez. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Institutionen entlang der Bildungsbiographie der Kleinsten optimal vorzubereiten, ist das Ziel dieses Netzwerks. Es besteht aus 14 Kitas und 40 weiteren Partnern aus dem schulischen und zivilgesellschaftlichen und dem Verwaltungsbereich. Auch eine Musikschule und die Stadtteilbibliothek arbeiten mit, wenn es darum geht Kooperationsprojekte zwischen Kitas und Schulen zu naturwissenschaftlichen und kulturellen Themen auf die Beine zu stellen. Die Angebote, in denen das erforschende Lernen im Mittelpunkt steht, reichen von einem Kräutergarten über einen Baukurs für Musikinstrumente bis hin zum Experimentieren mit erneuerbaren Energien. So können Kita-Kinder ganz unkompliziert ihre spätere Schule, ein außerschulisches Bildungsangebot und die Bildungsmacher vor Ort kennenlernen – und dabei Erstaunliches erforschen.
Ort: Berlin-Hellersdorf Bundesland: Berlin Größe: 190 Kinder, 43 Mitarbeitende Träger: FiPP e.V. Unsere Stärke: Eine engagierte Kita-Pädagogik für alle Kinder
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Die Kita Kleine Weltentdecker setzt in ihrer pädagogischen Arbeit unter anderem Schwerpunkte auf eine vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung, Partizipation und Bewegungsorientierung. Einmal im Monat fahren die „kleinen Weltentdecker“ mit dem Bus in einen Wald oder ein Naturgebiet in der Nähe und verbringen dort den gesamten Vormittag. Sie lernen, forschen und experimentieren an der frischen Luft und haben dabei eine Menge Spaß. Auch in der Kita und im riesigen Garten können die Kinder beim Schaukeln, im Bällebecken, auf Hängematten sowie an Kletterwänden ihre Motorik und Wahrnehmung schulen. Kinder-Yoga hilft ihnen, sich auch zu entspannen. Beteiligung erhöht die Bildungschancen von Kindern und deswegen sollen sie sich im Kita-Alltag einbringen. Was gibt es zu essen, wohin wollen wir demnächst einen Ausflug unternehmen oder was möchten wir spielen? Das alles dürfen die Kinder mitbestimmen. Die Kita Kleine Weltentdecker erweitert ihre pädagogische Praxis stetig weiter. Aktuell nimmt das Team an Projekten zur Verbesserung der Partizipation und Sprachförderung in der Kita teil.
Bildungsnetzwerk Südliche Friedrichstadt Zweiter Platz 2019
Ort: Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Bundesland: Berlin Handlungsfeld: Bildungsgerechtigkeit und Partizipation Aktiv seit: 2009 Wirkungsradius: Großstadt, innerstädtisch
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Im Herzen Berlins – in der Nähe der Friedrichstraße und des Checkpoint Charlie – liegt die Südliche Friedrichstadt. Seit 2009 arbeiten hier unterschiedliche Akteurinnen und Akteure sowie Kooperationspartnerinnen und -partner daran, allen Kindern die Chance auf eine exzellente Bildung zu geben. Die Philosophie des Bildungsnetzwerks Südliche Friedrichstadt ist der Early-Excellence-Ansatz. Dabei wird jedes Kind als einzigartig betrachtet und die Eltern als Expertinnen und Experten in die Arbeit eingebunden. Das Bündnis nutzt dafür unter anderem eine Beobachtungs- und Dokumentationsmethode nach neuseeländischem Vorbild: Die pädagogischen Fachkräfte beschreiben beispielsweise auf Postkarten die Entwicklungsprozesse und Stärken der Kinder in kleinen Lerngeschichten. Das gesamte Team diskutiert anhand dieser Geschichten, welche weiteren Anreize sie den Kindern im Alltag für ihre Entwicklung geben können. Um dabei auch die Eltern einzubeziehen, werden die Postkarten einmal monatlich nach Hause geschickt. Des Weiteren organisiert das Netzwerk Spaziergänge durch das Viertel, auf denen die Kinder und Eltern ihre Umgebung neu entdecken. Initiiert wurde das Bündnis vom Jugendamt des Bezirks Friedrichshain- Kreuzberg. Weitere Partnerinnen und Partner sind unter anderem Träger der Kindertagesstätten und Familienzentren sowie zahlreiche Elternbildungsprojekte und öffentliche Einrichtungen.
Das sagt die Jury
Das Bündnis wird getragen durch ein breites Netzwerk aus vielfältigen Partnern, zu denen sowohl Bildungsinstitutionen als auch Kultureinrichtungen, Künstler und Künstlerinnen gehören. Es agiert in einem Ortsteil, der von starken Gegensätzen geprägt ist und in dem Segregationstendenzen erkennbar sind.
Das Bündnis arbeitet klar strukturiert, gut koordiniert und organisiert auf der konzeptionellen Grundlage des Early Excellence-Ansatzes und ist systematisch an die kommunalen Strukturen angebunden.
Eine große Vielfalt an Angeboten prägt die Bündnisarbeit. Von der Jury wird zum einen die gut dokumentierte Elternarbeit hervorgehoben, zum anderen das Format der Mikroprojekte. Hier setzen einzelne Institutionen Angebote um. Die Erkenntnisse daraus werden dann für die weiteren Akteure im Bündnis zugänglich gemacht.
Bildungsnetz Heerstraße Nord – AG Frühe Förderung Zweiter Platz 2020
Ort: Berlin-Spandau Bundesland: Berlin Handlungsfeld: Chancengleichheit, Eltern stärken Aktiv seit: 2011 Wirkungsradius: Großstadtbezirk
Kontakt: Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V., Quartiersmanagement Heerstraße, Christian Porst (Leitung und stv. Bündnissprecher), porst[@]heerstrasse.net
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Ganz im Westen, am Stadtrand Berlins, ist die Arbeitsgemeinschaft Frühe Förderung, die Bestandteil des Bildungsnetzes Heerstraße Nord ist, zu Hause. Hier kooperieren verschiedene Akteure wie Kitas, Grundschule, Familienzentren, Kinderärzte, Jugendamt, Kinder- und Familienprojekte miteinander, um die Lebenschancen aller Kinder im Quartier zu verbessern und Eltern aktiv in die Bildungsarbeit einzubeziehen. Vor allem die ganz Kleinen stehen im Mittelpunkt des Geschehens: Seit der Gründung im Jahr 2011 wurden im Bereich der frühen Förderung zwei Projekte entwickelt und an freie Träger vergeben. Die Arbeitsgemeinschaft begleitet auch Projektdurchführung und Evaluation. Die „Kita-Sozialarbeit“ ist bereits eine Erfolgsgeschichte im Kiez und darüber hinaus. Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen unterstützen hier Kitas bei der Elternarbeit, können so frühzeitig präventiv wirken und gleichzeitig auch das pädagogische Personal unterstützen und entlasten.
In einem weiteren, neuen Projekt werden Eltern, insbesondere Alleinerziehende und Familien ohne Kita-Platz mit Kindern unter drei Jahren, vor allem durch aufsuchende Arbeit im Sozialraum, gestärkt. Familien können hier auf das Know-how und das Engagement der einzelnen Akteure bauen und finden in diesem Bündnis nicht nur Beratung, sondern vor allem auch ganz praktische und unbürokratische Unterstützung sowie Begleitung.
Das sagt die Jury
Das Bündnis zeichnet sich durch sein unbeirrbares Engagement aus und beeindruckt die Jury durch die außerordentliche Motivation, allen Kindern in einem besonders belasteten Berliner Stadtteil (über 70% der Kinder leben in Familien, die Empfänger von Sozialleistungen sind) von Anfang an verbesserte Lebens- und Bildungschancen sowie Teilhabe zu ermöglichen. Alle Akteure eint der Geist, nicht aufzugeben. Trotz der fehlenden nachhaltigen Planbarkeit aufgrund der wiederholten Projektförderung ist das Netzwerk durch eine relative Stabilität gekennzeichnet.
Die Arbeit des Bündnisses setzt sehr früh an, bereits vor der Geburt, sodass den Familien unmittelbar eine Begleitung zum Wohle der Kinder angeboten werden kann und die Kinder über einen langen Zeitraum von der Unterstützung profitieren. Das Bündnis ist sich der besonderen Bedeutung des frühen Kindesalters für die kindliche Entwicklung sehr bewusst und verbessert die Lebenschancen der Kinder im Sozialraum auf diese Weise besonders nachhaltig. Auch stärkt es Eltern in ihrer Erziehungskompetenz, unter anderem durch das innovative und zugehende Beratungskonzept der Kita-Sozialarbeit. Die Niederschwelligkeit der Angebote schätzt die Jury als vorbildlich ein. Der ganzheitliche Ansatz bietet Familien wirkungsvolle Hilfe zur Selbsthilfe.
Besonders beeindruckend ist auch die Zusammensetzung und Größe des Bündnisses, in dem das zielorientierte Zusammenwirken außergewöhnlich gut gelingt und mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz erfolgt. Die Vielfalt der multiprofessionellen Perspektiven, inkl. dem Gesundheitsbereich, führt zu ganzheitlichen, innovativen und effektiven Lösungen. Dabei arbeitet das Bündnis sehr prozessorientiert in einer guten Mischung aus strukturell abgesicherten, regelhaften sowie flexiblen Austausch- und Arbeitsformaten und sowohl mit externer Evaluation als auch regulärer gemeinsamer Reflexion.
Ort: Berlin-Spandau Bundesland: Berlin Größe: 80 Kinder, 15 Mitarbeitende Träger: CJD Berlin-Brandenburg e.V. Unsere Stärken: Inklusion undIntegration durch Musik
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Die Kita Stubs und Fridolin liegt im Berliner Bezirk Spandau, direkt in der UNESCO-Welterbe-Siemensstadt. Hier verbindet Musik Kulturen. Knapp 80 Kinder aus verschiedensten Kulturkreisen und Religionen spielen und experimentieren hier tagtäglich miteinander. Musik ist ein besonderer Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit. In dem für die Kinder kostenlosen sozialen Bildungsprojekt „Panorama“ lernen alle Kita-Kinder Geige oder Cello und musizieren gemeinsam im CJD-Orchester. Sie entdecken dabei ihre Potentiale und merken, dass es zusammen doch am schönsten klingt. Höhepunkt war 2019 ein Auftritt während eines Klassikkonzerts in der Berliner Philharmonie, von dem die Kinder noch heute stolz berichten. Eine enge Kooperation gibt es mit der nahegelegenen Robert-Reinick-Grundschule, in der das Panorama-Projekt fortgeführt wird. So verbindet Musik nicht nur Kulturen, sondern trägt gleichzeitig zu einem reibungslosen Übergang von der Kita in die Schule bei.
Aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung in der Betreuung von Kindern unterschiedlichster Kulturen ist die Einrichtung seit Mai 2019 Berliner Modell-Kita für Familien mit Fluchterfahrung. In dieser Funktion berät sie andere Kitas zum Thema Inklusion und Integration.
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Bunt geht es zu im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg: Dort befindet sich die Kita Berlin Kids International, in der 84 Kinder unterschiedlicher Nationalitäten betreut werden. Auch das Team profitiert in der Zusammenarbeit von den verschiedenen kulturellen und religiösen Hintergründen der Mitarbeitenden. Kein Wunder also, dass kulturelle Vielfalt eine große Bedeutung in der Einrichtung hat. Im Rahmen der jährlich stattfindenden „Internationalen Woche“ stimmen die Kinder ab, mit welchem Land sie sich näher beschäftigen wollen. Gemeinsam mit Fachkräften und Eltern werden dazu Projekte und Aktionen gestaltet, wie beispielsweise im vergangenen Jahr ein Original-Barbecue in der Tradition der Maori, der indigenen Bevölkerung Neuseelands, im Garten der Kita. Die Kinder haben hier viele Einflussmöglichkeiten – sogar bei Personalentscheidungen haben sie Mitspracherecht: So wird in Stellenanzeigen auch schon mal eine Person gesucht, die stark ist und „mindestens ein Fenster heben kann“.
Das sagt die Jury
Bei der Kita Berlin Kids International ist der Name Programm: Internationalität und Diversität sind Teil der pädagogischen Arbeit. Es wird im Kita-Alltag aufgegriffen, was die Kinder individuell bewegt. Dabei spielen auch gesellschaftspolitische Entwicklungen und Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder Rassismus eine Rolle. Die Kinder lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen, Fragen zu diskutieren und Kompromisse zu schließen. Die Familien der Kinder sind wichtiger Bestandteil der Bildungsarbeit: Die Familien bringen sich und ihre Kulturen in das Kita-Leben ein. Auch reagieren die Fachkräfte sensibel auf besondere Belastungssituationen der Familien. Beispielsweise wurden während der Corona-Pandemie individuelle Unterstützungsangebote organisiert oder Ideen für gemeinsame Beschäftigung geteilt.
Die Begründung unserer Jury in voller Länge
Bei der Kita Berlin Kids International ist der Name Programm: Kinder, Fachkräfte und Familien mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und sprachlichen Hintergründen gestalten gemeinsam einen vielfältigen und anspruchsvollen Kita-Alltag. Die multikulturelle Vielfalt und Diversität werden in der Bildungsarbeit bewusst aufgegriffen, dies zeigt sich unter anderem durch ein selbstverständliches Sprachgemisch aus deutsch und englisch.
In der pädagogischen Arbeit beeindruckt besonders das regelhafte Aufgreifen dessen, was die Kinder individuell bewegt. Dabei spielen auch gesellschaftspolitische Entwicklungen und Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder Rassismus eine Rolle. Die Kinder lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen, Fragen zu diskutieren und Kompromisse zu schließen. Die Kinder erhalten von den Fachkräften vielfältige Entscheidungsbefugnisse, sie agieren selbstbestimmt in Alltagssituationen und der Tagesablauf ist an den Spielinteressen und Bedürfnissen der Kinder orientiert.
Die Kita-Eltern werden mit hoher Selbstverständlichkeit im Alltag und bei herausfordernden Situationen mit einbezogen. Auch reagieren die Fachkräfte sensibel auf besondere Belastungssituationen der Familien. Beispielsweise wurden Eltern bei der Beantragung von Sozialleistungen für ihre Kinder beraten, während der Corona-Pandemie individuelle Unterstützungsangebote organisiert oder Ideen für gemeinsame Beschäftigung geteilt. Die Kita Berlin Kids International versteht sich als Ort für Kinder und ihre Eltern und zeichnet sich durch ein besonders familiäres Klima aus.
Die Arbeit im Team ist durch eine Kultur des Dialogs, hohe Professionalität und eine große Weiterbildungsbereitschaft geprägt. Ein wichtiger Baustein für die Arbeit mit den Kindern bildet die intensive Auseinandersetzung der Fachkräfte mit der eigenen Biografie. Ihre Multikulturalität wird offensiv für rege fachliche Diskussionen genutzt und die Unterschiedlichkeit der Meinungen als wertvoll wahrgenommen. Die Leitungskräfte verstehen sich als Impulsgebende und fördern ein wertschätzendes Miteinander im Team.
Ort: Berlin-Zehlendorf Bundesland: Berlin Größe: 85 Kinder, 22 Mitarbeitende Träger: Kindertagesstätten Berlin Süd-West Eigenbetrieb von Berlin Unsere Stärken: Beteiligung der Krippenkinder (U3), Inklusion und Weltoffenheit
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In Berlin-Zehlendorf, in ruhiger und grüner Lage, befindet sich die Kita Brittendorfer Weg. Hier können 85 Kinder bis drei Jahre selbstbestimmt spielen und ihre Umwelt erkunden. Die Fachkräfte beobachten sie dabei aufmerksam, achten gezielt auf nonverbale Signale und können so in jeder Situation auf die Bedürfnisse der Jüngsten eingehen. Die Rechte der Kinder hat das Team in einer eigenen Kinderverfassung festgehalten. Bei täglichen Entscheidungen, etwa wo gespielt wird oder welche Blumen im Garten gepflanzt werden, stimmen die Kinder mit Hilfe von Holzstäbchen, Steinen oder anderen Materialien ab. Auch die Eltern beteiligen sich hier aktiv. Im Elterncafé tauschen sie sich mit den Fachkräften aus, gestalten Fotobücher für ihre Kinder und sind auf Familienwänden in der Kita sichtbar. Die Vielfalt der Familien und des Teams spiegelt sich auch in den Spielmaterialien wider: Statt Büchern mit stereotypen Bildern gibt es zum Beispiel Geschichten mit verschiedenen Familienmodellen.
Ort: Berlin-Pankow Bundesland: Berlin Größe: 45 Kinder, 15 Mitarbeitende Träger: Minomi GmbH (Daks) Unsere Stärken: Resilienz fördern, Kindern Raum und Zeit geben, Zusammenarbeit mit Familien
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Ruhiger und grüner als in der City ist es in Französisch-Buchholz, einem Ortsteil des Berliner Bezirks Pankow. Ruhig und gelassen geht es auch in der Kita Villa Universum zu, die dort in einem der zahlreichen Altbauten untergebracht ist. Das Team arbeitet nach dem Situationsansatz und entwickelt sich beständig weiter. Statt einem durchorganisierten Tagesplan bestimmen die achtsam wahrgenommenen, sich immer wieder verändernden Situationen, Fragen und Bedürfnisse der Kinder den Alltag. Es bleibt viel Zeit und Raum, sich auszuprobieren und die Welt mit allen Sinnen zu erleben. Das geht in der Holzwerkstatt, im Atelier, in der Kinderwohnung oder im eigenen kleinen Gemüsegarten besonders gut; viel Spielzeug braucht es dafür nicht. Neben dem Besuch des benachbarten Sportclubs bereichern auch Waldtage, Ausflüge im Kiez oder in die naheliegenden Felder sowie Besuche von Museen, Theatern oder Bibliotheken die Erfahrungswelt der Kinder.
Ort: Berlin-Spandau Bundesland: Berlin Handlungsfeld: Gewaltprävention und Soziales Lernen für Kinder, Stärkung der Eltern Aktiv seit: 2016 Wirkungsradius: Stadtteil und Quartier Partner: Quartiersmanagement, Grundschulen, Kindertageseinrichtungen, Familienzentrum, Jugendamt, offene Familienwohnung, Bibliothek
Kontakt: Bildungsforum, Ev. Paul Gerhardt-Kirchengemeinde, Sabine Clausen (Koordination), sabine.clausen[@]paulgerhardtgemeinde.de
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Das Falkenhagener Feld am westlichen Stadtrand Berlins gehört zum Bezirk Spandau. Nur eine einzige Buslinie erschließt das Quartier mit seinen belebten, heterogenen Großwohnsiedlungen. Das Bildungsforum im Falkenhagener Feld setzt sich hier für eine bessere Verständigung untereinander und die Gewaltprävention ein. Alle Kinder sollen gute Lebenschancen erhalten. Dafür fokussieren die Bündnispartner, darunter Quartiersmanagement, Kitas und Schulen insbesondere auf die Eltern. Diese finden in Podcasts und Broschüren zum Beispiel Tipps und Infos zum gelingenden Schulstart oder Spielanregungen zum Sozialen Lernen in Bewegung und können sich selbst in Bewegungs- und Präventionskursen als Coaches einbringen. Die Kurse stärken die Sozialkompetenz und Konfliktfähigkeit der Kinder im Übergang von der Kita in die Schule. Bei Veranstaltungen im Kiez und in den Kitas weckt die mobile Bibliothek, ein Lastenfahrrad bestückt mit Büchern und Spielen, das Interesse am Lesen.
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