• Kita Diespeck

    Kita Diespeck

    Kita Diespeck
    Finalist 2024

    Ort: Diespeck
    Bundesland: Bayern
    Größe: 227 Kinder, 38 Mitarbeitende
    Träger: Evang. Luth. Kirchengemeinde Diespeck
    Unsere Stärken: Offene Arbeit, Reggio-Pädagogik, Situationsansatz

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    Wenn Erwachsene sich auf Kinder einlassen, entstehen wunderbare Dinge. Wie in der bayerischen Kita Diespeck. Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum Ende der Grundschulzeit werden hier in ihrer Entwicklung begleitet. Täglich erleben sie Abenteuer – ob im Wald, auf Entdeckungstour mit dem digitalen Mikroskop oder auf Exkursion zum örtlichen Baustoffhandel. Wohin es geht, entscheiden sie selbst. Das Projekt des Sand- und Matschbereichs in Form eines Piratenschiffes zeigt, dass die Kinder das Sagen haben: Sie informierten sich im Vorfeld über Piraten und ihre Schiffe, skizzierten ihre Ideen und besorgten die Baumaterialien. Zur Finanzierung ihres Projekts schrieben sie einen Brief an den Bürgermeister. Mit Erfolg: Zum Schluss bauten sie gemeinsam mit Eltern und Großeltern ihr Traumschiff. Die Entwicklung der Kinder wird in Portfolio-Ordnern dokumentiert. So bleiben die vielen Kita-Abenteuer eine Erinnerung für das Leben.

  • AG Frühe Bildung und Förderung

    AG Frühe Bildung und Förderung

    AG Frühe Bildung und Förderung
    Finalist 2024

    Ort: München
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit durch den Abbau von herkunftsbedingten Bildungsbenachteiligungen
    Aktiv seit: 2015
    Wirkungsradius: Stadtbezirk
    Partner: Quartiersleitung KiTA, Kita-Leitungen, KiTZ-Fachkräfte, Leitung Bildung im Quartier, BildungsLokal, Leitung Fachstelle und Kontaktstelle Frühe Förderung

    Kontakt: Referat für Bildung und Sport, PI – ZKB  Bildung im Quartier, BildungsLokal, Agnieszka Papierowski (Lokale Bildungsmanagerin), a.papierowski[@]muenchen.de

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    Die AG Frühe Bildung und Förderung ist im Münchner Westen aktiv. Das Bündnis gründete sich 2015 mit dem Ziel, Familien mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung die Ankunft im Stadtteil zu erleichtern. Das Bündnis bietet vor allem kostenfreie Begegnungs-, Freizeit- und Beratungsangebote wie Hilfe bei der Kitaplatzsuche, Sprachkurse oder medienpädagogische Workshops an. Zudem bezieht es alle Kinder und ihre Familien aktiv im Stadtteil ein und lässt sie mitentscheiden. Das Bündnis erstellt passgenaue Angebote für die Menschen vor Ort und erreicht die Familien dort, wo sie sich gerne aufhalten. In Workshops haben pädagogische Fachkräfte gemeinsam mit den Familien beispielsweise alte, baufällige Spielplätze neugestaltet. Damit diese auch weiterhin schön bleiben, übernehmen die Familien im Quartier die Patenschaft. Über die Jahre ist aus einem anfänglichen Facharbeitskreis ein breit aufgestelltes Bündnis entstanden, das die Familien nachhaltig vor Ort unterstützt und ihnen Selbstbewusstsein und Mut gibt.

  • Biosphärenkinder

    Biosphärenkinder

    Biosphärenkinder
    Finalist 2024

    Ort: Oberelsbach
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: Etablierung einer Bildungslandschaft, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Natur- und Heimaterfahrungen ermöglichen
    Aktiv seit: 1974
    Wirkungsradius: Landgemeinde
    Partner: Kommune, alle Bildungseinrichtungen im Ort, Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön e.V., Umweltbildungsstätte Oberelsbach

    Kontakt: Markt Oberelsbach, Björn Denner (Erster Bürgermeister), rathaus[@]oberelsbach.de

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    Die Rhön bietet vielen Tieren und Pflanzen ideale Lebensbedingungen. Im bayerischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats liegt der Markt Oberelsbach. Damit sich die rund 300 Kinder der Gemeinde genauso wohlfühlen wie die heimische Flora und Fauna, vereint das Bündnis Biosphärenkinder die Lernangebote vor Ort. Die Fach- und Lehrkräfte der zwei Kitas, der Krippe, des Horts sowie der Grundschule tauschen sich täglich aus, um die Übergänge fließend zu gestalten und schon den Jüngsten ein naturnahes Aufwachsen zu ermöglichen. Das Mittagessen wird für alle Kinder in der lokalen Umweltbildungsstätte gekocht. Wo die saisonalen Bio-Produkte dafür herkommen, erfahren sie beim monatlichen Besuch auf dem Bauernhof. Bei regelmäßigen Waldtagen, selbst entwickelten Projekten im Biosphärenreservat, Ausflügen zu Imker oder Schäfer wachsen die Kinder weiter zusammen – und lernen viel über Themen wie Nachhaltigkeit und Artenschutz. So wird das ganze Dorf mitsamt seiner Umgebung zum Bildungsraum für Kinder.

  • BinE – BNE für pädagogische Fachkräfte

    BinE – BNE für pädagogische Fachkräfte

    BinE – BNE für pädagogische Fachkräfte
    Finalist 2025

    Ort: Pielenhofen
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: Naturraumpädagogik, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung, enge Verbindung von Ausbildung und Praxis, Fachkräftegewinnung
    Aktiv seit: 2016
    Wirkungsradius: Landkreis
    Partner: Waldkindergarten, Fachakademie für Sozialpädagogik, Kooperationsschulen, Kommune, Träger

    Kontakt: Waldkinder-Regensburg, Anke Wolfram (Kita-Leiterin), awolfram[@]littlebigfuture.de

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    Inmitten der idyllischen Landschaft der Oberpfalz liegt die Gemeinde Pielenhofen. Hier lernen und forschen Kinder und Studierende Seite an Seite. Durch die enge Verknüpfung von Ausbildung und pädagogischer Praxis im Naturraum erleben Studierende Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur theoretisch, sondern gestalten sie aktiv mit. Das Bündnis rund um den Waldkindergarten und die Fachakademie für Sozialpädagogik verbindet in seinen Projekten Naturraumpädagogik mit MINT-Themen und digitaler Medienkompetenz. Ausgangspunkt sind stets die Interessen der Kinder: So entstand in gemeinsamer Arbeit mit Eltern und Fachkräften beispielsweise ein Wildbienenareal. Für den Aktionstag „Waldkita digital“ entwickelten Studierende Lernangebote, mit denen die Kinder ihr Wissen über die Natur spielerisch per Tablet erweitern können. Alle Beteiligten begegnen sich dabei stets auf Augenhöhe. Das Bündnis gilt inzwischen als Modellprojekt für die Vernetzung von Ausbildung und Praxis und wird über den Träger in weitere Bundesländer verbreitet. Mit neuen Kooperationsschulen wächst ein bundesweites Netzwerk, das überregional Impulse setzt. So macht das Bündnis BinE – BNE für pädagogische Fachkräfte Kinder und angehende Fachkräfte stark für die Zukunft.

  • Familienbildung im Landkreis Mühldorf am Inn

    Familienbildung im Landkreis Mühldorf am Inn

    Familienbildung im Landkreis Mühldorf am Inn
    Dritter Platz

    Ort: Mühldorf a. Inn
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: Verankerung der Familienbildung als präventiven Ansatz, niedrigschwellige Unterstützungsstrukturen und Stärkung der Elternkompetenzen
    Aktiv seit: 2009
    Wirkungsradius: Landkreis
    Partner: Koordinierungsstelle Familienbildung, Familienstützpunkte, Kitas, Grundschulen, Jugendamt, Beratungs- und Bildungsstellen

    Kontakt: Lernen vor Ort – Landratsamt Mühldorf a. Inn, Dr. Carolin Jürgens (Bündniskoordinatorin), lernenvorort[at]lra-mue.de

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    Mit einer Ausdehnung von über 50 Kilometern verbindet der Landkreis Mühldorf am Inn – östlich von München – Städte wie Mühldorf und Waldkraiburg mit vielen Landgemeinden. Weite Wege und die Mischung aus Stadt und Land machen die Begleitung von Familien zur Herausforderung. Das Bündnis Familienbildung im Landkreis Mühldorf am Inn stellt sich dieser. Durch strukturierte Bildungsarbeit entstehen Angebote, die alltagsnah, offen und gut erreichbar sind. Sechs Familienstützpunkte wurden an Orten eingerichtet, die Familien im Alltag ohnehin besuchen – in Kitas und Familienzentren. Dort erhalten sie niedrigschwellige Beratung, etwa durch eine Familienkinderkrankenschwester, und können an Angeboten teilnehmen, darunter von Eltern moderierte Austauschrunden, Spielenachmittage oder Frühstückstreffs. Regelmäßige Befragungen sorgen dafür, dass die Angebote kontinuierlich an die Bedürfnisse der Familien angepasst werden. Ein gutes Beispiel für bedarfsorientierte Unterstützung bietet der Elternratgeber zum Übergang von der Kita in die Grundschule. Er wurde auf Wunsch von Eltern entwickelt und unterstützt sie in der Begleitung ihrer Kinder vor Schuleintritt. Das Bündnis zeigt, wie wirkungsvoll frühe Unterstützung für Kinder, Eltern und die ganze Region sein kann.

    Das sagt die Jury

    Überzeugt hat die Jury, dass das Bündnis mit datengestütztem Bildungsmonitoring, Befragungen und Evaluationen die Bedarfe der Familien erkennt und passende Angebote entwickelt. Der Landkreis erstreckt sich über weite 50 Kilometer. Damit viele Familien teilhaben können, achten die Bündnisbeteiligten darauf, dass alle Angebote alltagsnah und gut erreichbar sind. Sechs Familienstützpunkte wurden deshalb in Kitas und Familienzentren, verteilt auf dem gesamten Landkreis, eingerichtet. Dort bekommen Eltern Beratung unter anderem durch eine Familienkinderkrankenschwester. Die weiteren Angebote reichen von fachlichen Symposien, von Eltern moderierten Austauschrunden bis hin zu Spielenachmittagen. Auch vom Bündnis selbst verfasste Handbücher zum Übergang in die Grundschule geben Orientierung. Des Weiteren sind die Familienstützpunkte lokal vernetzt. Träger und Einrichtungen stimmen sich ab, um Doppelstrukturen zu vermeiden. So entsteht ein starkes Netz für Familien vor Ort.

    Die Begründung unserer Jury in voller Länger

    Basis für das Wirken: systematische Datenerhebung, Bildungsmonitoring und Weiterentwicklung 

    Das Bündnis für Familienbildung im Landkreis Mühldorf a. Inn beeindruckt durch eine außergewöhnlich fundierte, datengestützte Arbeitsweise. Ein systematisches Bildungsmonitoring bildet die Grundlage für alle Aktivitäten und ermöglicht es, die Lebenswelten von Kindern und Familien umfassend zu erfassen.  

    Daraus entstehen klare Handlungsorientierungen und passgenaue Angebote, die die unterschiedlichen Bedarfe in den jeweiligen Sozialräumen zielgerichtet aufgreifen. Die Arbeit wird kontinuierlich durch Elternbefragungen, multiprofessionellen Austausch und regelmäßige Evaluationen untermauert. So konnte etwa der in Befragungen geäußerte Wunsch nach mehr Transparenz zu Ferien- und Freizeitangeboten zeitnah aufgegriffen und in die Entwicklung einer digitalen Übersicht überführt werden.  

    Die systematische Weiterentwicklung des Bündnisses ist professionell strukturiert und fest verankert; das Fortschreiben der eigenen Konzeption gehört zur „DNA“ der Arbeit des Bündnisses. Der multiprofessionelle Zugang ermöglicht zudem einen ganzheitlichen Blick auf die vielfältigen Lebenslagen der Adressatinnen und Adressaten und stärkt die fachlich fundierte Weiterentwicklung aller Angebote. 

    Dezentralität und Bedarfsorientierung schafft niedrigschwellige Zugänge 

    Im Landkreis Mühldorf a. Inn wird Familienbildung nicht als reines Angebot, sondern als strukturelle Aufgabe verstanden. Der Abbau von Barrieren spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Herausforderungen des Flächenlandkreises werden durch ein dezentrales System von Familienstützpunkten beantwortet, die bewusst in Kitas oder Familienzentren angesiedelt sind – also dort, wo Familien sich ohnehin aufhalten.  

    Grundlage für die Standortentscheidungen sind die Sozialraumdaten des Landkreises, so dass die Stützpunkte dort entstehen, wo der Bedarf am größten ist. Ein strukturiertes System der Bedarfsermittlung schafft passgenaue und differenzierte Angebote, die Erziehungspartnerschaft, Teilhabe und Selbstwirksamkeit nachhaltig stärken.  

    Besonders deutlich wird der niedrigschwellige Ansatz im Angebot der Familienkinderkrankenschwester. Hier werden in den Familienstützpunkten offene Baby- und Kleinkindsprechstunden mit einer Familienkinderkrankenschwester angeboten. Eltern können sich zu den Sprechstunden anmelden oder diese spontan in Anspruch nehmen und erhalten Beratung zu sämtlichen Themen rund um ihr Kind. Zudem besteht die Möglichkeit, Kinder vor Ort messen und wiegen zu lassen – ein Angebot, das von vielen Familien gerne genutzt wird. Im Mittelpunkt der Sprechstunden stehen häufig Fragen zur Entwicklung, Ernährung oder zu Regulationsschwierigkeiten. Zeigen sich dabei komplexere oder psychosoziale Fragestellungen, dienen die Sprechstunden als niederschwelliger Zugang zu den Fachkräften des koordinierenden Kinderschutzes (KoKi). Auf dieser Grundlage können gezielt weiterführende Unterstützungsangebote vermittelt werden – freiwillig und ohne bürokratische Hürden. 

    Für viele Eltern stellt die Familienkinderkrankenschwester so eine natürliche Fortsetzung der Hebammenbetreuung dar und wird als deutlich niedrigschwelliger wahrgenommen als ein direkter Kontakt zur Sozialpädagogin. Durch ihre Nähe zum Kind entsteht rasch Vertrauen, das den Zugang zu weiterführender Hilfe erleichtert. 

    Eine ausgeprägte Beteiligungskultur stärkt zusätzlich die Wirksamkeit der Arbeit – Formate wie Familiensymposien, offene Caféangebote oder Sprach- und Kinderkurse holen Familien aktiv in fachliche und gemeinschaftliche Prozesse hinein. Hohe Wirksamkeit entfalten zudem die bewusst präventiv und niedrigschwellig gestalteten Eltern-Kind-Gruppen, die dezentral an sechs Standorten stattfinden und soziale Integration, Austausch und emotionale Sicherheit fördern. Sie dienen zugleich als Brücke zu den Koordinatorinnen der Familienstützpunkte, die Bedarfe erkennen und in die Weiterentwicklung lokal passender Angebote einfließen lassen. 

    Prävention mit ressourcenorientiertem Blick 

    Die Familienbildung im Landkreis Mühldorf zeichnet sich durch einen konsequent ressourcenorientierten Ansatz aus. Auf Grundlage des systematischen Bildungsmonitorings entsteht ein tiefes Verständnis der Lebenswelten der Familien, aus dem klare Handlungsorientierungen abgeleitet werden. Der präventive Ansatz zielt im Bündnis nicht auf erkannte Defizite, sondern setzt an den Stärken der Familien und dem Anspruch, deren vorhandene Ressourcen zu fördern, an.  

    Angebote wie die Familienkinderkrankenschwester oder der Elterntalk stehen exemplarisch für diesen Ansatz: Beim Elterntalk treffen sich Eltern in privatem Rahmen und tauschen sich moderiert zu Alltagsthemen aus. Das besondere hierbei: Die Moderation übernehmen nicht Fachkräfte, sondern geschulte Eltern, die dabei in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt werden und sich aktiv und gestaltend einbringen können.  

    Dieser ressourcenorientierte Blick wirkt weit über die unmittelbare Familienbildung hinaus. Familienfreundliche Strukturen werden als Standortfaktor verstanden und tragen mit dazu bei, dass Mühldorf a. Inn – inzwischen der am schnellsten wachsende Landkreis Deutschlands – für junge Familien besonders attraktiv ist.  

    Gezieltes Aufschließen der unterschiedlichen Sozialräume im Flächenlandkreis 

    Die starke Sozialraumorientierung des Bündnisses stellt sicher, dass die Ressourcen vor Ort bestmöglich genutzt werden und gleichzeitig keine blinden Flecken entstehen. Die Familienstützpunkte sind eng mit den jeweiligen Akteurinnen und Akteuren in ihren Sozialräumen vernetzt und bilden vor Ort lokale Netzwerke, die sich wiederum mit dem Landkreisbündnis regelhaft rückkoppeln – mit Blick sowohl auf Bedarfe als auch Ressourcen. 

    So entstehen vor Ort passgenaue Angebote, die niedrigschwellige Zugänge sichern und gleichzeitig in die übergeordnete Strategie im Landkreis eingebunden sind. Die trägerübergreifende Zusammenarbeit verhindert Parallelstrukturen und ermöglicht eine effiziente Bearbeitung der Bedarfe.  

    Ein mehrstufiges System von Austauschformaten – sowohl auf Landkreisebene als auch in den einzelnen Sozialräumen – gewährleistet, dass finanzielle, personelle und räumliche Ressourcen optimal genutzt werden. Durch diese systematische Verknüpfung der Ebenen bleiben alle Zielgruppen im Blick: Kinder, Familien und Fachkräfte gleichermaßen. 

  • Städtische Kita Burgweinting

    Städtische Kita Burgweinting

    Städtische Kita Burgweinting
    Preisträger ELTERN-Sonderpreis 2025

    Ort: Regensburg
    Bundesland: Bayern
    Größe: 109 Kinder, 16 Mitarbeitende
    Träger: Stadt Regensburg
    Unsere Stärke: offene Werkstattarbeit, Reggio-Pädagogik, Natur- und Projektgruppen, Kooperationen im Sozialraum

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    Ein Mittagsbuffet wie im Urlaub? Eine „Draußen-Gruppe“ zum Forschen in der Natur? Warum nicht? In der Städtischen Kita Burgweinting werden die Wünsche der Kinder ernst genommen. Ihre Ideen für den Alltag und die Räume bringen sie in der Kinderkonferenz, im Morgenkreis oder auf der „Sprechenden Wand“ ein. Regelmäßig tauschen sich Kinder und Fachkräfte anhand der Portfolios darüber aus, was in der Woche los war. Dabei stehen die Stärken und Interessen der Kinder im Fokus. Denen gehen sie wiederum in den offenen Werkstätten, auf dem Außengelände mit Bauwagen, in der Laufgruppe oder im Sternchenchor selbstbestimmt nach. Auch die Eltern machen mit und gestalten Vorlese-, Musik- oder Tanzangebote. Sommerfeste im Park, Chorauftritte auf dem Weihnachtsmarkt, Stadtteilläufe sowie Projekte mit Vereinen und Kulturschaffenden zeigen den Jüngsten, wie viel ihr Umfeld zu bieten hat. Um die Familien zu unterstützen, arbeitet die Kita mit dem benachbarten Familienzentrum und dem Stadtteilprojekt des Jugendamtes zusammen. Offen und begeisterungsfähig greift das multiprofessionelle Team immer wieder neue Ideen auf. So entwickelt sich die Regensburger Kita seit über 30 Jahren kontinuierlich weiter.