• Evangelisches Reggio-Kinderhaus

    Evangelisches Reggio-Kinderhaus

    Evangelisches Reggio-Kinderhaus
    Finalist 2026

    Ort: Günzburg
    Bundesland: Bayern
    Größe: 102 Kinder, 17 Mitarbeitende
    Träger: Ev. Kirchengemeinde Günzburg
    Unsere Stärken: Partizipation, Reggio-Pädagogik, Kinderrechte, Medienbildung

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    Im Evangelischen Reggio-Kinderhaus in Günzburg beginnt gelebte Beteiligung bei einer Tasse Kakao: Im Café Glomo, einem von und mit Kindern gestalteten Begegnungsort, treffen sich Kinder unterschiedlichen Alters, entwickeln Spielideen oder übernehmen selbst den Service. Am Nachmittag lädt das Café auch Eltern zum Austauschen und Kennenlernen ein. Mitbestimmung gehört im Kinderhaus zum Alltag. Dass auch die Jüngsten ihre Rechte kennen und verstehen, ist dem Team besonders wichtig. Gemeinsam entwickelten Kinder und Fachkräfte eine Kinderkonzeption, die Kinderrechte, Beteiligungsmöglichkeiten und den Kita-Alltag erklärt. Die Inhalte haben die Kita-Kinder selbst eingesprochen und können sie sich mithilfe interaktiver Stifte anhören. Im Medienatelier sammeln sie zudem erste Erfahrungen mit dem Codieren und Programmieren. Auch das eigene Lebensumfeld entdecken die Kinder aus ihrer eigenen Perspektive: Im Projekt „Mein Günzburg“ sammeln sie gemeinsam mit ihren Familien Fotos ihrer Lieblingsorte und verarbeiten sie in Zeichnungen, Modellen und Geschichten weiter. Auf einer großen Stadtkarte markieren sie wichtige Orte ihres Alltags. So ist das Kinderhaus ein Ort, an dem schon die Jüngsten mitbestimmen, experimentieren und ihre Welt aktiv gestalten.

  • AWO Kita Langweid

    AWO Kita Langweid

    AWO Kita Langweid
    Finalist 2026

    Ort: Langweid am Lech
    Bundesland: Bayern
    Größe: 39 Kinder, 7 Mitarbeitende
    Träger: AWO Bezirksverband Schwaben e.V.
    Unsere Stärken: Offene Arbeit, Reggio- und Werkstattpädagogik, multiprofessionelles Team, alltagsintegrierte Bildung

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    Hat ein Oktopus ein Gehirn? Als diese Frage aufkommt, erhalten die Kinder der AWO Kita Langweid keine fertige Antwort von den Fachkräften. Stattdessen begeben sie sich gemeinsam auf Entdeckungsreise. Denn Bildung findet hier mitten im Kita-Alltag statt und orientiert sich an den Interessen der Kinder. Die Kita verbindet Elemente aus offener Arbeit, Reggio- und Werkstattpädagogik. Mit einer Konstruktions- und Rollenspielwerkstatt, einer Kreativwerkstatt, einer Licht- und Schattenwerkstatt sowie dem Garten bietet sie eine Umgebung, die zum Fragen, Forschen und selbstbestimmten Lernen einlädt. Die Fachkräfte beobachten die Kinder aufmerksam, greifen ihre Impulse auf und entwickeln daraus gemeinsame Projekte. Auch Mitbestimmung gehört zum Alltag: Regeln werden gemeinsam entwickelt, regelmäßig überprüft und bei Bedarf neu ausgehandelt. Möglich wird dieses Arbeiten durch das multiprofessionelle Team, das verschiedene Qualifikationen und Perspektiven vereint und sich kontinuierlich fortbildet. Zum Team gehört auch Kita-Hund Holli, der den Kita-Alltag begleitet. In der AWO Kita Langweid ist kein Tag wie der andere und die Kinder erleben täglich, dass ihre Ideen, Meinungen und Perspektiven zählen.

  • Bürgernetzwerk für Kinder

    Bürgernetzwerk für Kinder

    Bürgernetzwerk für Kinder
    Finalist 2018

    Ort: Trebgast
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: familienfreundliche Angebote schaffen, um dem Bevölkerungsschwund entgegenzuwirken
    Aktiv seit: 2008
    Wirkungsradius: ländliche Region

    Kontakt: Gemeinde Trebgast, Werner Diersch (Koordinator), Werner.Diersch[@]Trebgast.de

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    Städte wachsen, ländliche Regionen schrumpfen. Letzteres weiß auch die Gemeinde Trebgast in Oberfranken. Das Bürgernetzwerk Trebgast möchte diese Entwicklung durch verlässliche Bildungs- und Betreuungsangebote stoppen. Sie sollen vor allem junge Familien wieder in die Region ziehen. Initiator und treibende Kraft ist der seit Gründung des Bündnisses amtierende Bürgermeister Werner Diersch. Als ehemaliger Elternbeiratsvorsitzender und Vater dreier Kinder erkannte er die Probleme des Ortes sofort und machte sich daran, sie zu lösen. Inzwischen gehören 20 Partner zum Bürgernetzwerk Trebgast, darunter die örtliche Grundschule, eine Kita, ein Hort und eine Krippe sowie mehrere Vereine und die evangelische Kirchengemeinde. Und Werner Diersch freut sich, denn das Bündnis funktioniert: Seiner Meinung nach, hat das Bürgernetzwerk Trebgast den Bevölkerungsrückgang bereits aufgehalten und die Nachfrage nach Wohnungen im Ort besonders durch junge Familien angekurbelt. 

  • Hans-Georg Karg Kindertagesstätte

    Hans-Georg Karg Kindertagesstätte

    Hans-Georg Karg Kindertagesstätte
    Finalist 2018

    Ort: Nürnberg
    Bundesland: Bayern
    Größe: 60 Kinder, 15 Mitarbeitende
    Träger: CJD Nürnberg
    Unsere Stärke: Lernen durch Engagement und Mitbestimmung

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    Ich werde ernst genommen und kann etwas bewegen – dieses Gefühl gehört in der Nürnberger Karg-Kindertagesstätte zum Kita-Alltag aller Kinder: Ein mitgebrachtes Wal-Kuscheltier weckte in den Kindern so viele Ideen, dass nach einer demokratischen Abstimmung ein spannendes mehrwöchiges Unterwasserprojekt entstand. Dank der Idee ihres Spielkameraden besuchten die Jungen und Mädchen eine Zoohandlung für Meerestiere, gingen in der Kita auf die Suche nach Wasser oder bauten selbst Aquarien, die sie dann den anderen präsentierten. Bei solchen Gelegenheiten geben die Kinder ihr eigenes Wissen an andere in der Einrichtung weiter und bringen so ihre Stärken ein. Therapiehund Bruno hilft ihnen dabei, selbstbewusst zu werden und auf andere Rücksicht zu nehmen. Dank der Kooperation mit einem Kulturzentrum können die Kinder auch ein Atelier für kreatives Gestalten nutzen. Zudem arbeitet die Kita eng mit einer Grundschule zusammen, in der die Kinder im letzten Kindergartenjahr regelmäßig „hospitieren“ dürfen. Das sorgt für einen sanften Übergang in die neue Lernumgebung.

  • Caritas-Kinderhaus Leo

    Caritas-Kinderhaus Leo

    Caritas-Kinderhaus Leo
    Finalist 2019

    Ort: Coburg
    Bundesland: Bayern
    Größe: 74 Kinder, 15 Mitarbeitende
    Träger: Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg e. V.
    Unsere Stärke: Reggio-Pädagogik, ästhetisch-künstlerische Bildung, Vernetzung mit Eltern und der Stadt

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    Im Caritas-Kinderhaus Leo kommen alle zusammen. In Krippe, Kita und Hort gehen jeden Tag 74 Kinder aus 18 Nationen im Alter von null bis 14 Jahren ein und aus. Hier wird jedes Kind als individuelle Persönlichkeit geschätzt und gefördert – und beispielsweise in Kinderinterviews nach seiner Meinung gefragt. Vor allem Kunst wird in der Einrichtung großgeschrieben: Im Kinder- und im Draußenatelier wird gemalt, getanzt, getöpfert, experimentiert und vieles mehr, ohne Vorgaben vonseiten der pädagogischen Fachkräfte. So können die Kinder ihren eigenen Ideen nachgehen und gemeinsam Großes schaffen. Doch nicht nur die Kinder, auch die Eltern spielen hier eine zentrale Rolle. In der regelmäßig angebotenen Elternakademie bietet das Kinderhaus Leo – ganz nach dem Motto „von Eltern für Eltern“ – Veranstaltungen an, deren Themen gemeinsam mit den Eltern erarbeitet wurden. Einen großen Stellenwert hat im Kinderhaus auch die Einbeziehung der Stadt Coburg: Die Kita öffnet sich mit ihren Angeboten wie dem Elterncafé nach außen und die Kinder unternehmen mit den pädagogischen Fachkräften Exkursionen zu Behörden, kaufen beim Bäcker nebenan ein oder gehen gemeinsam ins Theater. Bildung muss hier nicht extra in das Kinderhaus geholt werden, sondern findet direkt an den jeweiligen Orten statt. Die Kinder erfahren so gemeinschaftliches Leben im Kleinen und können sich dadurch die großen, globalen Zusammenhänge besser erschließen.

  • Aus der Gereuth für die Gereuth

    Aus der Gereuth für die Gereuth

    Aus der Gereuth für die Gereuth
    Erster Platz 2020

    Ort: Bamberg
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: Förderung von Selbstwirksamkeit, Gesundheit und nachbarschaftlichem Engagement
    Aktiv seit: 2017
    Wirkungsradius: städtisch

    Kontakt: Kath. Kindergarten St. Gisela, Nadja Heinbuch (Einrichtungsleitung), st-gisela.bamberg[@]kita.erzbistum-bamberg.de

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    Im Süden Bambergs liegt der Stadtteil Gereuth. Seit 2017 ist hier ein Zusammenschluss aus zivilgesellschaftlichen Gruppen, Beratungsinstitutionen, der katholischen Kita, der Grundschule sowie Einrichtungen der Jugendhilfe aktiv. „Aus der Gereuth für die Gereuth“ – der Name ist Programm: Denn das Bündnis animiert die Anwohner sich für den eigenen Stadtteil einzusetzen. Es sammelt die Ideen der Bevölkerung und setzt sie gemeinsam mit ihr um. So entstanden unter anderem Stadtteil- und Sommerfeste, auf denen sich die Anwohner kennenlernen konnten. Vor allem die Kinder erleben, dass ihre Meinung zählt. Durch Gespräche, Befragungen und Kinderkonferenzen können sie ihre Themen einbringen. So entstand unter anderem die Idee eines Kinderturnens oder eines Eltern-Kind-Kochworkshops. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos und wirklich jede und jeder ist willkommen. Zur Not wird auch mal ein Abholdienst oder eine Begleitung organisiert.

    Gemeinsam mit der örtlichen Stadtbaugesellschaft entstand das „Taschengeldprojekt“. Hier gehen die Kinder als gutes Beispiel in Sachen Umweltschutz voran, indem sie ihren Stadtteil sauber halten. Einmal pro Woche treffen sie sich mit einem engagierten Bürger aus dem Viertel und sammeln den herumliegenden Müll ein. Als Gegenzug erhalten sie dafür ein kleines Taschengeld.

    Das sagt die Jury

    Es gelingt dem Bündnis in einem sehr herausfordernden und stigmatisierten Stadtteil die heterogene Bevölkerung zusammenwachsen zu lassen, indem es die Menschen – und vor allem Kinder – im Stadtteil miteinander in Aktion bringt.

    Die Jury hat beeindruckt, wie groß die Kindorientierung und Partizipation dabei in der Gereuth geschrieben werden: Kinder werden nicht als hilfs- und unterstützungsbedürftig adressiert, sondern als Akteure, die mitreden, mitbestimmen und ganz konkret mitwirken können. Angebote werden hier nicht für sie, sondern mit ihnen gemeinsam gestaltet und sie werden so als Zielgruppe konsequent in die Arbeit des Bündnisses mit einbezogen und in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt. So wirkt das Bündnis bekräftigend in den Stadtteil hinein und fördert viele Potentiale.

    Die Arbeit des Bündnisses zeichnet sich dadurch aus, dass sie sehr konkret ist und gemeinsam mit den Menschen vor Ort die Herausforderungen anpackt. Der Sozialraum wird dabei nicht in die Kita geholt, vielmehr geht die Kita direkt in den Sozialraum hinein. Die gesetzten Ziele und die Art der Bearbeitung stimmen dabei gut überein. Die Zielgruppe wird wirksam aktiviert, um konkrete Hilfen umzusetzen, ohne zu entmündigen. Vielmehr wird die Identifikation mit der Gereuth gestärkt.

    Die Ressourcen der Zielgruppe werden gesehen und gefördert. Die Kraft und die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Handelns im Alltag werden deutlich. So gelingt es mit großem Engagement Stück für Stück das Image der Gereuth in Bamberg zu verbessern.

  • Kinder- und Jugendhaus Dorfen

    Kinder- und Jugendhaus Dorfen

    Kinder- und Jugendhaus Dorfen
    Zweiter Platz 2020

    Ort: Dorfen
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: Inklusion und Vernetzungen im Sozialraum
    Aktiv seit: 2005
    Wirkungsradius: Größere Kleinstadt

    Kontakt: Kinder- und Jugendhaus Dorfen, Annette Gerlitsch (Leitung Kinder- und Jugendhaus), kjh[@]kita-dorfen.de

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    Rund 45 Kilometer östlich von München, der Weltstadt mit Herz, liegt Dorfen – die zweitgrößte Stadt im Landkreis Erding mit viel Herz für alle Kinder. Unabhängig davon woher sie kommen, wie ihre Familien leben oder ob sie besondere Herausforderungen mitbringen: Der Arbeitskreis Kinder- und Jugendarbeit und das Kinder und Jugendhaus als zentrale Anlaufstelle sorgen dafür, dass alle hier gut zusammenleben, lernen und arbeiten können. In dem Bündnis haben sich Kitas und Schulen, Ehrenamtliche, soziale Einrichtungen, Politik und Verwaltung zusammengeschlossen. Gemeinsam organisieren sie Aktionstage, Workshops oder Cafés für Kinder und Eltern. Die Kitas im Ort unterstützt das Bündnis auch personell: Es gibt eine Qualitätsmanagementbeauftragte und eine Fachkraft für Kinder mit Migrationshintergrund. In den vier Inklusionshäusern arbeiten eigene Heilpädagogen. Ein heilpädagogischer Fachdienst unterstützt die restlichen Häuser, die entsprechende therapeutische Expertise benötigen.

    Wenn es darum geht, Mitmach-Projekte für Kinder zu organisieren, wächst das Dorfener Bündnis auch schon mal sprichwörtlich über sich hinaus: etwa bei Kooperationen mit dem Seniorenheim, der Flüchtlingshilfe, der Bücherei, der Musikakademie oder den Stadtwerken. Damit die Angebote auch in Einklang mit den Bedürfnissen der Familien stehen, hat das Bündnis vor kurzem eine Befragung zur Lebenswelt der Kinder, Jugendlichen und Familien in der Kommune durchgeführt.

    Das sagt die Jury

    Das Bündnis lebt Inklusion in vorbildlicher Weise, indem es an den jeweils individuellen Lebenswirklichkeiten der Kinder ansetzt und dann schaut, wie es passgenau unterstützen kann, beispielsweise durch eine zentralisierte Platzvergabe. Die Akteure im Bündnis entwickeln lösungsorientierte Ansätze für jedes Kind, die sich an den Bedürfnissen und nicht an Vorgaben orientieren, um Chancengleichheit und Bildungsteilhabe zu ermöglichen. Es vertritt die Haltung, dass sich die Umgebung verändern muss, nicht das Kind.

    Zunächst rein aus der Zivilgesellschaft entstanden, arbeitet das Bündnis inzwischen breit und professionell aufgestellt: Vielfältige Akteure aus Ehrenamt, Fachwelt und Politik wirken eng zusammen und machen sowohl die Lebenswirklichkeit der Kinder, Jugendlichen und Familien vor Ort als auch das kommunale Leitbild zu ihrem Ausgangspunkt.

    Die Akteure im Bündnis agieren als Einheit, es gibt einen starken Zusammenhalt und eine hohe Identifikation. Das zeigt sich auch im Übergangsmanagement zwischen den Bildungseinrichtungen, das die Jury sehr beeindruckt hat.

    Das Bündnis arbeitet in einem starken Bewusstsein, dass seine Arbeit sowohl gegenwarts- als auch zukunftsorientiert ist, lässt sich immer wieder auf neue Themen ein und nutzt unterschiedliche Formate der Reflexion. Es reagiert frühzeitig auf sich ändernde Bedingungen im Sozialraum und bringt sich auch politisch aktiv ein, was sich in entsprechenden Ratsbeschlüssen widerspiegelt. Auch darin zeigt sich die besonders gelungene Mischung aus zivilgesellschaftlichem Engagement und professioneller Steuerung, die nachhaltige Strukturen (z.B. Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendzentrum, kleinräumige Netzwerke) anstatt temporärer Angebote schafft.

  • Familienbildungsstätte Mehrgenerationenhaus Haßfurt

    Familienbildungsstätte Mehrgenerationenhaus Haßfurt

    Familienbildungsstätte Mehrgenerationenhaus Haßfurt
    Finalist 2021

    Ort: Haßfurt und Landkreis Haßberge
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: Generationenübergreifender Treffpunkt, Unterstützung für Familien mit Kindern, Freiwilliges Engagement
    Aktiv seit: 2008
    Wirkungsradius: Größere Kleinstadt und angrenzender Landkreis

    Kontakt: Familienbildungsstätte Mehrgenerationenhaus Haßfurt / Bayerisches Rotes Kreuz, Gudrun Greger (Koordinatorin), gudrun.greger[@]kvhassberge.brk.de

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    Ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt ist die Familienbildungsstätte Mehrgenerationenhaus, zentral gelegen auf dem Marktplatz der bayerischen Kleinstadt Haßfurt. Hier setzen sich unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes rund 150 haupt- und ehrenamtliche Bündnispartnerinnen und -partner für Kinder, Eltern und Senioren ein. Bei Baby- und Kleinkindtreffs werden die Jüngsten gefördert, während sich die Erwachsenen austauschen oder ganz niedrigschwellig beraten lassen können. Die Angebote zu Bildung, Bewegung und Gesundheit erreichen Kinder in allen Lebenslagen und sorgen für Chancengleichheit. Ein Netzwerk aus Ärztinnen, Therapeuten, Unternehmen, Kita- und Schulleitungen arbeitet Hand in Hand, um wichtige Lebensphasen der Kinder, wie etwa den Übergang in die Schule, zu erleichtern. Freiwillige allen Alters übernehmen Patenschaften für Kinder oder Familien mit Unterstützungsbedarf. So kommen die Jüngsten auch mit der älteren Generation in Kontakt.

  • DigiMINTKids

    DigiMINTKids

    DigiMINTKids
    Finalist 2022

    Ort: Amberg
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: MINT, Digitalisierung und Bildung für nachhaltige Entwicklung
    Aktiv seit: 2020
    Wirkungsradius: Mittelstadt
    Partner: Kita DigiMINTKids, Haus der kleinen Forscher Amberg, OTH Amberg-Weiden, Staatsinstitut für Frühpädagogik, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Amberg, Schulen und Bildungseinrichtungen vor Ort

    Kontakt: DigiMINTKids Amberg – Hier wird Zukunft gemeinsam gestaltet, Brigitte Netta (Leiterin Kita DigiMintKids & CampusKids Amberg), brigitte.netta[@]web.de

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    Bei den DigiMINTKids im oberpfälzischen Amberg wird Zukunft gemeinsam gestaltet. Das breit aufgestellte Bündnis, bestehend aus der Kita DigiMINTKids, der OTH Amberg-Weiden, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Amberg sowie dem Netzwerk Haus der kleinen Forscher Amberg-Sulzbach, arbeitet mit vielen Ehrenamtlichen und weiteren Partnern zusammen, um allen Kindern gleichermaßen das Thema „MINT“ – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – nahe zu bringen und sie dafür zu begeistern. Das geschieht ganz niedrigschwellig, alltagsintegriert und kindgerecht. Ausgehend von den Themen und individuellen Interessen der Kinder wird sich den Bereichen Digitale Bildung und MINT angenähert: Ob beim Bepflanzen und Pflegen der Hochbeete, beim gemeinsamen, generationsübergreifenden Forschen und Experimentieren oder beim Besuch in der örtlichen Hochschule, um sich zum Beispiel zum Thema Roboter zu informieren und einer „echten“ Professorin bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.

  • Kinder- und Familienzentrum Wilhelm Löhe

    Kinder- und Familienzentrum Wilhelm Löhe

    Kinder- und Familienzentrum Wilhelm Löhe
    Finalist 2022

    Ort: Gunzenhausen
    Bundesland: Bayern
    Größe: 143 Kinder, 40 Mitarbeitende
    Träger: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Gunzenhausen
    Unsere Stärken: Inklusion, generationenübergreifende Angebote, Entwicklungsdokumentation

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    Im Kinder- und Familienzentrum Wilhelm Löhe im fränkischen Gunzenhausen bereichern Menschen verschiedener Generationen und Kulturen mit ihren individuellen Kompetenzen die Gemeinschaft. Schon die Jüngsten entscheiden hier zusammen in Morgenkreisen und Kinderkonferenzen, womit sie sich beschäftigen möchten. Die Stärken und Entwicklungen der Kinder beschreiben die Fachkräfte in Lerngeschichten und gestalten gemeinsam mit ihnen individuelle Portfolios. Auch für Eltern gibt es hier viele Angebote: Sie können in der Kita hospitieren und sich beraten lassen. In der monatlichen „Familienzeit“ lernen sie die Vorteile des Barfußlaufens kennen oder können bei Waldausflügen entspannen. Beim wöchentlichen Seniorentreff feiern Jung und Alt zusammen Andachten, singen oder machen Gymnastik. Um das eigene Angebot abzurunden, ist das Team eng mit den sozialen Diensten vor Ort vernetzt und lädt regelmäßig Fachexperten ein. Unterstützt wird es zudem von Therapiehund Mogly, der gern zum Wohlbefinden aller Beteiligten beiträgt.