Projektgruppe Quartiersbildungszentrum Blockdiek

© DKJS/Jakob Erlenmeyer und Nikolaus Götz

Projektgruppe Quartiersbildungszentrum Blockdiek
Erster Platz 2018

Ort: Bremen – Osterholz
Bundesland: Bremen
Handlungsfeld: Förderung von Familien und Kindern
Aktiv seit: 2009
Wirkungsradius: Großstadt, Randlage

Kontakt: Quartiersbildungszentrum Blockdiek, Stefan Kunold (Leitung), skunold[@]hwst.de

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Knapp 7.000 Menschen aus rund 80 Nationen leben in Blockdiek – einem der kinderreichsten Viertel Bremens. Hier wirkt und arbeitet die Projektgruppe Quartiersbildungszentrum Blockdiek. Ziel des Bündnisses ist es, den Kindern und Eltern vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das geschieht insbesondere durch niedrigschwellige Angebote der frühkindlichen Bildung, die sich immer am alltäglichen Bedarf der Familien vor Ort orientieren: Im Elterncafé oder in Deutschkursen kommen die Macher auch mit Familien in Kontakt, die sonst nur schwer zu erreichen sind. Hier erfahren sie dann, welche Kita-Angebote, Ferienfreizeiten oder Beratungsmöglichkeiten im Viertel vorhanden sind. Insgesamt 13 Institutionen engagieren sich in dem Bündnis – dabei sind zum Beispiel ein Mütterzentrum, ein Kinder- und Familienzentrum, drei Kitas und eine Grundschule, das Jugendamt, das Gesundheitsamt und zwei Anbieter ambulanter Erziehungshilfen. Kooperation wird auch bei den beteiligten Kitas großgeschrieben: Die Mitarbeitenden der Einrichtungen treffen sich regelmäßig, um ihre Arbeit zu koordinieren, gemeinsame Familienfeste und Stadtteilrundgänge zu planen oder an einrichtungsübergreifenden Fortbildungen teilzunehmen.

Das sagt die Jury

Das Bündnis zeichnet sich durch sein jahrelanges hohes Engagement und die Leidenschaft über unterschiedliche Professionen hinweg aus. Beteiligt am Bündnis sind alle, die im Ortsteil mit Kindern und deren Eltern arbeiten.

Die Angebote orientieren sich am alltäglichen Bedarf der Familien vor Ort und werden ständig angepasst. Es besteht eine hohe Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem eigenen Quartier durch Feste, Elterncafés, Deutsch- oder Kochkurse.

Das Bündnis verbessert regelmäßig seine Angebote und die Zusammenarbeit der Bündnispartner durch ein Monitoring der Ziele und Angebote sowie durch die tiefe, gegenseitige Solidarität. Die Zusammenarbeit ist von einem hohen Maß an Flexibilität mit gleichzeitiger Verlässlichkeit geprägt.