Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße

© DKJS/Jakob Erlenmeyer und Nikolaus Götz

Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße
Erster Platz 2018

Ort: Maintal
Bundesland: Hessen
Größe: 140 Kinder, 30 Mitarbeitende
Träger: Stadt Maintal
Unsere Stärke: Öffnung zum Stadtteil und Einbeziehung der Familien in das Kita-Leben

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Das Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße ist ein Treffpunkt für alle im Stadtteil. Rund 140 Kinder werden derzeit in der Maintaler Einrichtung betreut. Aber das Familienzentrum ist nicht nur eine Kita, sondern auch Familien- und Elternberatungsstelle sowie ein Stadtteiltreff. 2009 wurde die Kita zu einem Familienzentrum ausgebaut, damit gelang die Öffnung zum Stadtteil und die Einbeziehung der Eltern in den pädagogischen Alltag.Gemeinsam mit den Müttern und Vätern haben die Verantwortlichen Angebote der Familienbildung geschaffen. So gibt es Familien- und Entwicklungsberatungen, Deutschkurse sowie ein Elterncafé für Familien aus dem Bezirk. Das Team des Familienzentrums überdenkt immer wieder die eigenen Rollen und das pädagogische Handeln. Während Bildungsreisen nach Italien, England und Finnland haben sich die Fachkräfte andere Bildungssysteme und Partizipationsprojekte angeschaut, ihre eigene Arbeit reflektiert und ihre pädagogischen Konzepte weiter ausgebaut. Nicht nur die Kinder sollen von deren Arbeit profitieren, sondern auch ihre Familien. Mit den vielfältigen Angeboten ist das Familienzentrum zu einer wichtigen Anlaufstelle für die Eltern im Stadtteil geworden. 

Das sagt die Jury

In der Kita wird ein Bild vom Kind gelebt, das gleich eines Schatzsuchers, bestrebt ist, sich eigenständig die Welt zu erschließen: Fachkräfte und Kinder gestalten gemeinsam Lernprozesse. 

Die Kita folgt einem modernen und stärkeorientierten Bildungsverständnis, indem Integration und die Förderung von Begabungen ein selbstverständlicher Bestandteil ist.

Mit passenden Methoden und einem außerordentlichen Gespür finden die Fachkräfte heraus, was Familien und ihre Kinder brauchen: was es im Sozialraum noch nicht gibt, erschafft dieses Kita-Team neu.

Themen werden innerhalb der Kindergemeinschaft so aufbereitet, dass auch geflüchtete Kinder und ihre Familien professionell und emphatisch unterstützt werden, wie zum Beispiel „die Sache mit der Angst“.

Das Kitateam ist aufgeschlossen und voll von unbändiger Lernfreude.

Regelmäßig stattfindende Teamreflexion wird unter anderem angereichert durch Impulse von gemeinsamen Bildungsreisen ins Ausland.

Das multiprofessionelle Kita-Team übersetzt theoretische Eindrücke in hochwertige pädagogische Praxis und stellt Kinder und ihre Familien mit all ihren Facetten und Bedürfnissen in den Mittelpunkt.