Christliches Kinderhaus Ankerplatz

© DKJS/Jakob Erlenmeyer und Nikolaus Götz

Christliches Kinderhaus Ankerplatz
Zweiter Platz 2018

Ort: Zethau
Bundesland: Sachsen
Handlungsfeld: Nutzung und Aufwertung des Sozialraums
Aktiv seit: 2014
Wirkungsradius: Ländlicher Raum

Kontakt: Kinderarche Sachsen e.V., Andrea Schwieder (Koordinatorin), zethau[@]kinderarche-sachsen.de

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Eine breite Palette an Bildungsangeboten gibt es oft nur in der Stadt – für Kinder auf dem Land sind sie oftmals schwierig zu erreichen. Dass es auch anders geht, zeigt das Bündnis Christliches Kinderhaus Ankerplatz im sächsischen Zethau. Das Netzwerk aus sechs lokalen Partnern ist 2014 aus einer Initiative der örtlichen Kita heraus entstanden. Es sorgt dafür, dass in dem 800 Einwohner zählenden Ortsteil der Gemeinde Mulda verschiedene Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Familien etabliert werden: Zusammen mit der Kirchengemeinde, Kommunalpolitikern und weiteren Zusammenschlüssen werden Bastelwerkstätten organisiert und einmal pro Jahr ein Familienfest veranstaltet. Mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr konnte die Kita im Ort zudem eine Schwerpunktwoche zum Thema Feuer organisieren. Und dank der Beteiligung eines Sportvereins hat das Bündnis eine Kindersportgruppe ins Leben gerufen. Die Zethauer zeigen: Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen – und es braucht Kinder, um ein Dorf mit Leben zu füllen.

Das sagt die Jury

Das Kinderhaus entwickelt das Dorf: Gute kindorientierte Arbeit ist der Impuls für die Stärkung einer stabilen Zivilgesellschaft im ländlichen Raum.

Junge und ältere Bürgerinnen und Bürger finden hier passende und vielfältige Angebote. Das Kinderhaus ist ein zentraler Schauplatz im Dorf und Anlaufstelle auch für zugezogene Dorfbewohnerinnen und -bewohner.

Die gegenseitige Verantwortung, die nicht am Gartenzaun endet und das Wissen, dass es neben vielen Kindern eben auch gute Bildungsangebote braucht, hält die Bürger zusammen.