• Bühne frei für Ihre guten Beispiele: Jetzt mitmachen und #bitteweitersagen

    Bühne frei für Ihre guten Beispiele: Jetzt mitmachen und #bitteweitersagen

    Jahr für Jahr gibt der Deutsche Kita-Preis den Menschen in der frühen Bildung und ihrer hervorragenden Arbeit eine Bühne. Aus den vielen Bewerbungen, Interviews und Praxisbesuchen wissen wir: Überall im Land schlummern in Kitas und Bündnissen inspirierende Geschichten, die nur darauf warten, erzählt zu werden. 

    Sie kennen eine Geschichte von mutigen Ideen, von neuen Projekten oder von engagierten Macherinnen und Machern, die mehr Aufmerksamkeit verdient? Dann laden wir Sie herzlich ein, sie zu teilen: Mit der Kampagne bitteweitersagen möchte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung auf Instagram eine gemeinsame Bühne schaffen für Menschen, Initiativen und Projekte, die Mut machen und inspirieren. Denn gerade in Zeiten, in denen oft negative Nachrichten den öffentlichen Diskurs prägen, sind diese Geschichten besonders wichtig.

    Machen Sie mit!

    Das geht ganz einfach: Erzählen Sie Ihre Geschichte in einem Instagram-Post, nutzen Sie den Hashtag #bitteweitersagen und laden Sie @bitteweitersagen als Collab-Partner ein. Weitere Infos und Vorlagen für Ihre Beiträge gibt es auf der Aktionsseite. 

    Vorbeischauen lohnt sich

    Inspiration für Ihren eigenen Beitrag finden Sie direkt auf dem Instagram-Kanal von @bitteweitersagen. Hier können Sie die ersten Geschichten nachlesen – darunter drei starke Beispiele vom Deutschen Kita-Preis.
     

  • Gemeinde Kyffhäuserland

    Gemeinde Kyffhäuserland

    Gemeinde Kyffhäuserland
    Zweiter Platz 2018

    Ort: Kyffhäuserland
    Bundesland: Thüringen
    Handlungsfeld: Nutzung neuer Lerngelegenheiten vor Ort
    Aktiv seit: 2014
    Wirkungsradius: Ländlicher Raum

    Kontakt: Gemeinde Kyffhäuserland, Tel. 034671 660-0

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    An der Grenze zu Sachsen-Anhalt haben sich 2012 acht nordthüringische Dörfer um das Kyffhäusergebirge zur Gemeinde Kyffhäuserland zusammengeschlossen. Die Gemarkung der neu entstandenen Kommune erstreckt sich über insgesamt 128 Quadratkilometer – ein weitläufiges Gebiet, in dem Kinder eine Menge zur Natur und Geschichte der Region entdecken können. Deshalb arbeiten die sechs Kitas im Kyffhäuserland nicht nur mit Landkreisvertretern und der örtlichen Grundschule zusammen, sondern auch mit der Feuerwehr, der Polizei, dem Forstamt oder der Verwaltung des Naturparks vor Ort. Daneben unterstützen weitere Bildungseinrichtungen das lokale Bündnis. Insgesamt 14 Partner haben sich auf die Fahnen geschrieben, die Kleinsten in der Gemeinde in ihrer natürlichen Neugier zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass sie die vielfältigen Bildungsorte und Lerngelegenheiten vor ihrer Haustür nutzen können. So übernimmt die Polizei die Verkehrserziehung und das Forstamt stellt ein Waldgrundstück zur Verfügung, das die Kitas täglich nutzen können. Der Elternbeirat hat das Projekt „Komm mit auf eine Zeitreise durch das Kyffhäuserland“ ins Leben gerufen, in dem Kita-Kinder die Sehenswürdigkeiten der Region kennenlernen.

    Das sagt die Jury

    Das Bündnis ist ein Lehrstück der Demografieentwicklung. Kindorientierung und nachhaltige Dorfentwicklung werden hier vereint.

    Die Bündnispartner nehmen die gemeinsame Verantwortung wahr, einkommensunabhängige Entwicklungsmöglichkeiten für alle Kinder zu bieten.

    Die Bündnispartner sind vereint durch die Überzeugung, dass Kinder vielfältige und anregende außerschulische Lernorte brauchen.

    Alle Beteiligten werden kompetenzorientiert eingebunden und fühlen sich persönlich aufgefordert, ein gutes Vorbild für „ihre“ Kinder zu sein.

  • Naturwissenschaftlicher und kultureller Bildungsverbund

    Naturwissenschaftlicher und kultureller Bildungsverbund

    Naturwissenschaftlicher und kultureller Bildungsverbund
    Finalist 2018

    Ort: Berlin-Moabit
    Bundesland: Berlin
    Handlungsfeld: Optimale Übergänge in der Bildungskette und erforschendes Lernen
    Aktiv seit: 2012
    Wirkungsradius: Großstadt, innerstädtisch

    Kontakt: Bildungsverbund Moabit, Büro Büttner & Partner, Thomas Büttner (Koordinator), buettner[@]prozessberatung.org

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    Vier Wasserstraßen umschließen Berlin-Moabit und machen den Ortsteil zu einer Insel, die nur durch Brücken mit dem übrigen Stadtgebiet verbunden ist. Brücken zu bauen hat sich auch der naturwissenschaftliche und kulturelle Bildungsverbund Moabit vorgenommen – zwischen Kitas und Schulen sowie den weiteren zahlreichen Lernorten im Kiez. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Institutionen entlang der Bildungsbiographie der Kleinsten optimal vorzubereiten, ist das Ziel dieses Netzwerks. Es besteht aus 14 Kitas und 40 weiteren Partnern aus dem schulischen und zivilgesellschaftlichen und dem Verwaltungsbereich. Auch eine Musikschule und die Stadtteilbibliothek arbeiten mit, wenn es darum geht Kooperationsprojekte zwischen Kitas und Schulen zu naturwissenschaftlichen und kulturellen Themen auf die Beine zu stellen. Die Angebote, in denen das erforschende Lernen im Mittelpunkt steht, reichen von einem Kräutergarten über einen Baukurs für Musikinstrumente bis hin zum Experimentieren mit erneuerbaren Energien. So können Kita-Kinder ganz unkompliziert ihre spätere Schule, ein außerschulisches Bildungsangebot und die Bildungsmacher vor Ort kennenlernen – und dabei Erstaunliches erforschen. 

  • Christliches Kinderhaus Ankerplatz

    Christliches Kinderhaus Ankerplatz

    Christliches Kinderhaus Ankerplatz
    Zweiter Platz 2018

    Ort: Zethau
    Bundesland: Sachsen
    Handlungsfeld: Nutzung und Aufwertung des Sozialraums
    Aktiv seit: 2014
    Wirkungsradius: Ländlicher Raum

    Kontakt: Kinderarche Sachsen e.V., Andrea Schwieder (Koordinatorin), zethau[@]kinderarche-sachsen.de

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    Eine breite Palette an Bildungsangeboten gibt es oft nur in der Stadt – für Kinder auf dem Land sind sie oftmals schwierig zu erreichen. Dass es auch anders geht, zeigt das Bündnis Christliches Kinderhaus Ankerplatz im sächsischen Zethau. Das Netzwerk aus sechs lokalen Partnern ist 2014 aus einer Initiative der örtlichen Kita heraus entstanden. Es sorgt dafür, dass in dem 800 Einwohner zählenden Ortsteil der Gemeinde Mulda verschiedene Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Familien etabliert werden: Zusammen mit der Kirchengemeinde, Kommunalpolitikern und weiteren Zusammenschlüssen werden Bastelwerkstätten organisiert und einmal pro Jahr ein Familienfest veranstaltet. Mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr konnte die Kita im Ort zudem eine Schwerpunktwoche zum Thema Feuer organisieren. Und dank der Beteiligung eines Sportvereins hat das Bündnis eine Kindersportgruppe ins Leben gerufen. Die Zethauer zeigen: Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen – und es braucht Kinder, um ein Dorf mit Leben zu füllen.

    Das sagt die Jury

    Das Kinderhaus entwickelt das Dorf: Gute kindorientierte Arbeit ist der Impuls für die Stärkung einer stabilen Zivilgesellschaft im ländlichen Raum.

    Junge und ältere Bürgerinnen und Bürger finden hier passende und vielfältige Angebote. Das Kinderhaus ist ein zentraler Schauplatz im Dorf und Anlaufstelle auch für zugezogene Dorfbewohnerinnen und -bewohner.

    Die gegenseitige Verantwortung, die nicht am Gartenzaun endet und das Wissen, dass es neben vielen Kindern eben auch gute Bildungsangebote braucht, hält die Bürger zusammen.

  • Bürgernetzwerk für Kinder

    Bürgernetzwerk für Kinder

    Bürgernetzwerk für Kinder
    Finalist 2018

    Ort: Trebgast
    Bundesland: Bayern
    Handlungsfeld: familienfreundliche Angebote schaffen, um dem Bevölkerungsschwund entgegenzuwirken
    Aktiv seit: 2008
    Wirkungsradius: ländliche Region

    Kontakt: Gemeinde Trebgast, Werner Diersch (Koordinator), Werner.Diersch[@]Trebgast.de

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    Städte wachsen, ländliche Regionen schrumpfen. Letzteres weiß auch die Gemeinde Trebgast in Oberfranken. Das Bürgernetzwerk Trebgast möchte diese Entwicklung durch verlässliche Bildungs- und Betreuungsangebote stoppen. Sie sollen vor allem junge Familien wieder in die Region ziehen. Initiator und treibende Kraft ist der seit Gründung des Bündnisses amtierende Bürgermeister Werner Diersch. Als ehemaliger Elternbeiratsvorsitzender und Vater dreier Kinder erkannte er die Probleme des Ortes sofort und machte sich daran, sie zu lösen. Inzwischen gehören 20 Partner zum Bürgernetzwerk Trebgast, darunter die örtliche Grundschule, eine Kita, ein Hort und eine Krippe sowie mehrere Vereine und die evangelische Kirchengemeinde. Und Werner Diersch freut sich, denn das Bündnis funktioniert: Seiner Meinung nach, hat das Bürgernetzwerk Trebgast den Bevölkerungsrückgang bereits aufgehalten und die Nachfrage nach Wohnungen im Ort besonders durch junge Familien angekurbelt. 

  • Hand in Hand

    Hand in Hand

    Hand in Hand
    Finalist 2018

    Ort: Falkenberg/Elster
    Bundesland: Brandenburg
    Handlungsfeld: Familienorientierung und Elternbeteiligung
    Aktiv seit: 2011
    Wirkungsradius: Kleinstadt

    Kontakt: Stadtverwaltung Falkenberg/Elster, Silvia Jahnke (Kinder-, Jugend- und Familienkoordinatorin), silvia.jahnke[@]falkenberg-elster.de

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    Der frühe Besuch von Kita oder Kindertagespflege prägt das Aufwachsen von immer mehr Kindern. Aber nicht nur die Kinder profitieren von einer guten und verlässlichen Betreuung, sondern auch die Eltern. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen. Im brandenburgischen Falkenberg/Elster sollen deshalb nicht nur die Kitas, sondern auch die Mütter und Väter bei wichtigen Entscheidungen mitreden und schon früh in die Aktivitäten vor Ort eingebunden werden. In einem Zusammenschluss aus insgesamt elf Verbänden und Initiativen, Stadt- und Landkreisvertretern sowie Kita-Erziehenden und Schulvertretern versucht das Bündnis „Hand in Hand“ die Eltern leichter über Beratungs- und Bildungsangebote zu informieren, zum Beispiel mit sogenannten Babybegrüßungsbesuchen. Darüber hinaus beteiligt das Netzwerk Mütter und Väter an kommunalen Entscheidungen – wie etwa jüngst bei der Planung eines Parks – und organisiert regelmäßig eine Elternbefragung, deren Ergebnisse in die Arbeit der Kitas, Schulen und Initiativen vor Ort einfließen. 

  • Bildungshaus Lurup

    Bildungshaus Lurup

    Bildungshaus Lurup
    Finalist 2018

    Ort: Hamburg-Lurup
    Bundesland: Hamburg
    Handlungsfeld: Chancengerechtigkeit durch inklusive Bildung
    Aktiv seit: 2007
    Wirkungsradius: Großstadt

    Kontakt: Bildungshaus Lurup, Ulrike Kloiber (Bildungshausleitung), ukloiber[@]bugenhagenschulen.de

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    Allen Kindern die gleiche Chance auf gute Bildung geben – das möchte dieses Hamburger Bündnis erreichen. Es liegt im Stadtteil Lurup, in dem Kinder mit verschiedenen kulturellen und sozialen Hintergründen aufwachsen. Das stellt besondere Anforderungen an die Kitas und Schulen in diesem Stadtteil. Deswegen gründeten im Jahr 2007 die staatliche Schule Langbargheide und die Kindertagesstätte Moorwisch der Evangelischen Stiftung Alsterdorf gemeinsam das Bildungshaus Lurup. Inzwischen engagieren sich hier neben der Kita, der Schule und dem Eltern-Kind-Zentrum bereits 12 Partner, darunter auch eine Servicestelle und das Jugendamt. In dem Bündnis ziehen Eltern und Pädagogen an einem Strang: Das Bildungshaus Lurup arbeitet mit dem „Early Excellence Konzept“ nach englischem Vorbild. Dabei werden Mütter und Väter als Bildungspartner in die Arbeit eingebunden und ihre Lebenslagen und Bedürfnisse beachtet. So werden beispielsweise Sprachkurse und Kinderbetreuung während Elternabenden angeboten sowie Elternbegleiter ausgebildet, die dann wiederum andere Eltern in ihrer Muttersprache beraten.  

  • Netzwerk der Herner Familienzentren

    Netzwerk der Herner Familienzentren

    Netzwerk der Herner Familienzentren
    Zweiter Platz 2018

    Ort: Herne
    Bundesland: Nordrhein-Westfalen
    Handlungsfeld: Frühkindliche Bildung und bestmögliche Förderung, Stärkung von Kindern und Eltern
    Aktiv seit: 2012
    Wirkungsradius: Großstadt

    Kontakt: Stadt Herne, Sabine Jäger (Koordinatorin der Familienzentren in der Stadt Herne), sabine.jaeger[@]herne.de

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    Das Netzwerk der Herner Familienzentren möchte Kinder aus Familien mit unterschiedlichen Lebensbedingungen, Kulturen, Bedürfnissen und Stärken fördern. Es heißt jeden willkommen und legt ein besonderes Augenmerk auf neu zugewanderte Familien. Das Bündnis existiert formell seit 2012. Die ersten Grundsteine wurden aber bereits 2006 mit einem Pilotprojekt von zwei Familienzentren in Herne gelegt. Inzwischen besteht das trägerübergreifende Bündnis aus 23 Familienzentren mit 38 beteiligten Kindertagesstätten. Die Vielfalt der Herner Familien zeigt sich in der Vielfalt der Angebote, die komplett kostenfrei sind: In Elterncafés können sich Eltern austauschen und in sogenannten „Schnupperschulen“ lernen Kita-Kinder frühzeitig ihre Schule kennen. Des Weiteren bietet das Netzwerk Krabbelgruppen, Bewegungsangebote und Kreativkurse sowie interkulturelle Gruppen und Treffen zur Sprachförderung für Familien mit Migrationshintergrund an.

    Das sagt die Jury

    Das Netzwerk der Herner Familienzentren überzeugt als großes und professionell aufgestelltes Bündnis mit 59 Bündnispartnern und 1.000 pädagogischen Fachkräften aus Kita und Schule.

    Beeindruckend ist der Bottom-up-Ansatz: Die in den Einrichtungen erkannten Bedarfe von Kindern und Familien bilden die Grundlage für das Bündnis.

    Es zeichnet sich durch eine besondere Kooperationsqualität aus, in dem die Bündnispartner herkömmliche Konkurrenzen überwinden und das Bündnis trägerübergreifend verantworten.

    Innovativ und reflektiert werden ganz im Sinne der vielfältigen Bedürfnisse der Familien neue Angebote, wie beispielsweise Projekte für Väter, geschaffen.

  • Bildungshaus Rehburg-Loccum

    Bildungshaus Rehburg-Loccum

    Bildungshaus Rehburg-Loccum
    Zweiter Platz 2018

    Ort: Rehburg-Loccum
    Bundesland: Niedersachsen
    Handlungsfeld: attraktive Stadtgestaltung für Familien trotz demografischen Wandels
    Aktiv seit: 2014
    Wirkungsradius: ländliche Region

    Kontakt: Stadt Rehburg-Loccum, Matthias Struckmeyer (Koordinator), m.struckmeyer[@]stadt.rehburg-loccum.de

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    Rehburg-Loccum kämpft seit Jahren mit dem demografischen Wandel in der Region. Wie kann die 10.000-Einwohnerstadt für Familien attraktiv bleiben? Die Politik und die Verwaltung vor Ort sowie weitere lokale Akteure wie Kitas und Grundschulen machten aus der Not eine Tugend: Sie investierten in Qualität. So entstand 2014 das Bündnis Bildungshaus Rehburg-Loccum, zu dem inzwischen 15 Partner gehören. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes in der frühen Bildung von Kitas und Grundschulen. Zukünftig sollen in dem Bildungshaus Lernwerkstätten unter anderem zur Förderung sprachlicher und sozial-emotionaler Kompetenzen angeboten werden. Eltern sind am gesamten Prozess stark beteiligt. Sie bringen ihre Interessen und Bedürfnisse auf Elternabenden, bei Elternbeiräten sowie in Projektgruppen ein. Und auch die Kinder dürfen mitreden und ihre Wünsche äußern, zum Beispiel in Kita-Morgenkreisen. Zurzeit wird das „Haus der Bildung“ in Rehburg-Loccum noch gebaut, doch schon bald sollen Kinder hier forschend lernen können.

    Das sagt die Jury

    Die Jury beeindruckt der Handlungsmut der Beteiligten, trotz negativer demografischer Entwicklung bewusst in die Qualität von Bildung zu investieren.

    Die kraftvolle Vision des jungen Bündnisses soll durch den Deutschen Kita-Preis bestärkt und ermutigt werden, Bestehendes auszubauen und strukturell zu verankern.

    Kitas und Schulen suchen gemeinsam mit der kommunalen Verwaltung selbstbestimmt nach Möglichkeiten, sich im Interesse der Kinder zu verändern.

    Mit einer bewundernswerten Selbstverständlichkeit werden Familienfreundlichkeit und eine starke Elternbeteiligung gelebt.

  • Uslar für Familien

    Uslar für Familien

    Uslar für Familien
    Finalist 2018

    Ort: Uslar
    Bundesland: Niedersachsen
    Handlungsfeld: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Einbeziehung der Eltern
    Aktiv seit: 1998
    Wirkungsradius: Ländlicher Raum

    Kontakt: Stadt Uslar, Dirk Rackwitz (Netzwerkkoordinator), d.rackwitz[@]uslar.de

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    Die Stadt Uslar setzt sich aus 19 Ortsteilen zusammen, die sich über eine breite Fläche erstrecken. Diese geografische Besonderheit erhöht den Kommunikations- und Organisationsaufwand in der Region. Das Bündnis Uslar für Familien setzt sich für ein familienfreundliches Stadtgebiet ein, in dem alle Eltern die gleichen Bedingungen vorfinden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein guter Übergang für die Kinder von der Kita in die Grundschule stehen derzeit im Zentrum der Arbeit. „Uslar für Familien“ hat eine lange Tradition. Das Bündnis entstand vor 19 Jahren auf Initiative der Verwaltung. Inzwischen gehören rund 20 Partner dazu, darunter alle Träger der Kindertagesstätten, Schulen, verschiedene Fachdienste des Landkreises wie zum Beispiel das Gesundheitsamt, Vertreter der Ratsfraktionen und Kitas. In einem Stadtelternbeirat sind Mütter und Väter direkt in die Arbeit des Bündnisses involviert. Hier können sie ihre Probleme und Wünsche äußern und erhalten frühzeitig Informationen, damit zum Beispiel der Übergang von der Kita in die Grundschule für alle Kinder klappt.