Auswahlphase

© DKJS/Jakob Erlenmeyer und Nikolaus Götz

In drei Schritten zum Deutschen Kita-Preis

Wie geht es nach der Bewerbung weiter? Die Auswahl der drei Preisträger pro Kategorie erfolgt in drei Schritten. Sie werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung Ende November 2026 in Berlin verkündet.

Schritt 1: Auswahl der Nominierten

Wir beurteilen alle eingereichten Bewerbungsunterlagen anhand einer Auswertungsmatrix. Diese basiert auf den vier Qualitätsdimensionen des Deutschen Kita-Preises und berücksichtigt Prozesse sowie individuelle Rahmenbedingungen. Insgesamt 30 Kitas und Bündnisse werden für die nächste Runde nominiert. Die ausgewählten Einrichtungen und Initiativen informieren wir im April 2026 über ihre Nominierung.

Schritt 2: Auswahl der Finalisten

Die 30 nominierten Kitas und Bündnisse erhalten erweiterte Bewerbungsunterlagen, die sie innerhalb einer bestimmten Frist bearbeiten. Zusätzlich werden alle Nominierten zu einem Online-Interview eingeladen. Auf Grundlage dieser erweiterten Bewerbungsunterlagen und der vertieften Einblicke zur Qualität ihrer Arbeit wählen wir im Juni 2026 acht Finalisten pro Kategorie aus.

Schritt 3: Auswahl der Preisträger

Je zwei Fachleute besuchen die insgesamt 16 Finalisten vor Ort, um die vorliegenden Unterlagen durch einen Einblick in die Praxis zu vervollständigen. Die Besuche folgen einem vorgegebenen Ablauf und sollen es den Expertinnen und Experten ermöglichen, ein ganzheitliches und authentisches Bild über die Qualität vor Ort zu erhalten. Alle Finalisten erhalten eine Rückmeldung zu ihren Qualitätsprozessen. Die Ergebnisse aller Auswahlschritte fließen in umfassende Berichte zu den 16 Kitas und Bündnissen ein.

Die Bestimmung der Preisträger erfolgt durch die Jury des Deutschen Kita-Preises. Anhand der Berichte wählt sie in beiden Kategorien drei Preisträger aus und bestimmt auch die Platzierungen. Die Entscheidung der Jury geben wir auf der Preisverleihung im November 2026 bekannt, zu der alle Finalisten eingeladen werden.

Alle Finalisten können sich auf den vom Deutschen Gewerkschaftsbund ausgelobten Zusatzpreis „Attraktivität der Arbeit“ bewerben.